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Newsflash

Geldbetrag gefunden

in der Trautenberger Straße in Krummennaab am Dienstag, 7. Juni 2016. Der Verlierer kann sich im Rathaus melden.

 
 

Breitband-Ausbau geht voran

Bild (den): v.l.n.r. BMG Uli Roth, Krummennaab; BGM Werner Prucker, Reuth b. Erb.; Minister Dr. Markus Söder, Staatssekretär Albert Füracker; BGM Hans Donko, Erbendorf freudestrahlend mit den Förderbescheiden in HändenFörderbescheide aus der Hand des Ministers
Erbendorf / Krummennaab / Reuth. (den) Das ließ sich Finanzminister Dr. Markus Söder nicht nehmen: im Rahmen einer Feierstunde im Heimatministerium in Nürnberg überreichte er zum zweiten Mal an eine Reihe von Kommunen aus ganz Bayern die Förderbescheide für den Breitband-Ausbau, darunter die Stadt Erbendorf und die Nachbargemeinden Krummennaab und Reuth. Der Minister betonte, dass gerade in Bayern rund 1,5 Milliarden Euro in den kommenden Jahren in den Netzausbau und eine möglichst flächendeckende Glasfasererschließung investiert würden. Alle heute anwesenden Kommunen seien Vorreiter, da sie den jetzt noch 9-stufigen Förderprozess schon erfolgreich durchlaufen hätten. Von den 2056 Gemeinden in Bayern seien sie unter den ersten 134 Plätzen.

Markus Söder lobte ausdrücklich, dass die geförderten Gemeinden die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt und alle notwendigen Weichen schnell und effizient gestellt hätten. Insgesamt wurden an diesem Tag Fördergelder in Höhe von 17,8 Millionen Euro an die anwesenden Bürgermeister und Breitbandpaten ausgeschüttet.

Die Stadt Erbendorf freut sich über eine maximale Fördersumme von 890.000 Euro. In einem demnächst folgenden Ausbauschritt sollen Wildenreuth (Telekom) und das Industriegebiet Schleifmühl (Kabel Deutschland) ans schnelle Internet angebunden werden. Zur Deckung der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von rund 490.000 Euro erhält die Stadt Erbendorf 90 Prozent Förderung, also 441.000 Euro. Der von der Stadt zu erbringende Eigenanteil liege bei rund 49.000 Euro.

Eine ähnlich hohe Förderung mit einer Förderquote von ebenfalls 90 Prozent erhält die Gemeinde Reuth bei Erbendorf: hier sollen die Ortsteile Premenreuth, Reuth, Röthenbach, Escheldorf und Letten durch die Telekom als Netzbetreiber mit Glasfasertechnologie versorgt werden. Die Kosten liegen bei rund 442.000 Euro, der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei 44.225 Euro. Maximal könnte Reuth auf einen Förderbetrag von 810.000 Euro zurückgreifen.
Die Gemeinde Krummennaab profitiert zunächst mit den Ortsteilen Thumsenreuth und Kohlbühl vom Glasfaserausbau durch die Telekom. Allerdings erhält Krummennaab nur eine Förderquote von 80 Prozent. Für die Gesamtinvestition in Höhe von rund 97.000 Euro erhält Krummennaab 72.200 Euro an Förderung, knapp 25.000 Euro sind hier an Eigenmitteln aufzubringen. Krummennaab kann aber über einen Gesamtförderbetrag in Höhe von 790.000 Euro verfügen.

Bei aller Freude über die ausgelobte Förderung zeigte sich Bürgermeister Uli Roth im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung aber enttäuscht darüber, dass Krummennaab aufgrund seiner niedrigeren Verschuldungsquote jetzt mit "nur" 80 Prozent berücksichtigt worden sei. Bezogen auf die gesamte förderfähige Summe müsse Krummennaab dadurch immerhin fast 40.000 € mehr an Eigenmitteln aufbringen als die Nachbargemeinden.
Die bislang nicht voll ausgeschöpften Förderhöchstmittel können für spätere Erschließungsprojekte verwendet werden. Alle drei Kommunen haben entsprechende Verträge mit den künftigen Netzbetreibern schon unterschrieben. Außerdem haben alle drei Kommunen das sogenannte "Startgeld Netz" in Höhe von 5.000 Euro abgerufen, um die Planungs- und Ausschreibungskosten zu decken.

 
 
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