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Keine Papierlohnsteuerkarte mehr

Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM)

Die Papierlohnsteuerkarte wurde im September 2009 für das Jahr 2010 letztmalig ausgestellt und behält ihre Gültigkeit über das Jahr 2010 hinaus bis der Lohnsteuerabzug endgültig durch das elektronische Verfahren, nach derzeitigen Planungen im Jahr 2013, abgelöst wird.
Nach 85 Jahren kommt somit das endgültige „Aus“ für die Papierlohnsteuerkarte.

Wer ist für mich künftig bei Änderungen der Lohnsteuermerkmale zuständig:
Auf der Lohnsteuerkarte 2010 werden Änderungen die das Jahr 2011 betreffen weiterhin eingetragen. Allerdings erfolgt dies nicht mehr wie bisher durch die Gemeinden. Änderungen die ab 1. Januar 2011 wirksam sind, werden nur noch durch das Finanzamt vorgenommen.

Beispiele:
1. Ehegatten beantragen im November 2010 einen Steuerklassenwechsel ab 1. Dezember 2010. Diese Änderung wird noch von der Gemeinde auf der Lohnsteuerkarte 2010 eingetragen.

2. Ehegatten beantragen im Dezember 2010 einen Steuerklassenwechsel ab 1. Januar 2011. Diese Änderung wird durch das Finanzamt auf der Lohnsteuerkarte 2010 vorgenommen.

Was passiert, wenn ich für 2011 erstmals eine Lohnsteuerkarte benötige oder meine Lohnsteuerkarte 2010 verloren habe:
Hier stellen die Finanzämter ab 2011 anstatt von Papierlohnsteuerkarten Bescheinigungen für den Lohnsteuerabzug (sog. Ersatzbescheinigungen) mit den steuerlichen Daten aus.
Ausgenommen hiervon sind ledige Arbeitnehmer, die ab 2011 ein Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverhältnis beginnen: Hier kann der Arbeitgeber die Steuerklasse I unterstellen, wenn der Arbeitnehmer seine steuerliche Identifikationsnummer (IdNr), sein Geburtsdatum sowie die Religionszugehörigkeit mitteilt und gleichzeitig schriftlich bestätigt, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt.

Nachfolgend, sowie in den beiden pdf-Dateien (Infoschreiben und Pressemitteilung) finden Sie weitere Infos:
Die bisher auf der Vorderseite der Lohnsteuerkarte festgestellten Besteuerungsgrundlagen werden in Zukunft von der Finanzverwaltung elektronisch zentral verwaltet. Dazu wird beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) in Bonn ab dem 1. November 2010 ein bundeseinheitlicher Datenpool (ELStAM-Datenbank) eingerichtet, in dem die für das Lohnsteuerabzugsverfahren benötigten Daten vorgehalten werden. Im Zuge dessen wird die Zuständigkeit für die Änderung sämtlicher Lohnsteuerabzugsmerkmale, die ab 1. Januar 2011 gelten, auf die Finanzämter übergehen. Mit ELStAM wird das Ziel verfolgt, die Kommunikation zwischen Bürger, Unternehmen und Finanzamt individuell, papierlos und sicher auf elektronischem Wege zu ermöglichen.

Künftig teilt der Arbeitnehmer bei Eintritt in das Dienstverhältnis zum Zweck des Abrufs der ELStAM seinem Arbeitgeber die Identifikationsnummer sowie den Tag der Geburt mit. Dieser ruft daraufhin die ELStAM für den Arbeitnehmer unter Angabe dieser Daten über ELSTER elektronisch beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab und übernimmt sie in das Lohnkonto für den Arbeitnehmer. Die nach Einführung des Verfahrens erstmals gebildeten ELStAM sollen dem Arbeitnehmer unverzüglich in der Lohnabrechnung durch den Arbeitgeber bekanntgegeben werden.
 

 
 
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