Gemeinde Krummennaab

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  • Zoiglabend

    am 11.09.2020 18:00 Uhr
    (VdK Ortsverband)

 

 

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Fundsachen

Schlüsselbund gefunden

Am 30.04.2020 wurde auf dem Radweg zwischen Krummennaab und dem Reuther Bahnhof ein Schlüsselbund mit zwei Schlüsseln gefunden. Die Fundsache wurde im Rathaus verwahrt. Der Verlierer kann sich unter der Telefonnummer 09682/92110 melden.

 
 

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Der "Mobile Dorfladen" der Steinwald-Allianz

hält an zwei Haltestellen in Krummennaab: Dienstag, 15.35 Uhr, auf dem Dorfplatz bei der evang. Kirche und am Freitag, 7.50 Uhr, auf dem Parkplatz bei der kath. Kirche. In Thumsenreuth am Feuerwehrhaus am Dienstag, 15.00 Uhr, und am Freitag, 8.25 Uhr.

 

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Relegation zur 1. Bundesliga im Schießen (Luftpistole)

Die Mannschaft beim ersten Durchgang:  Höchste Konzentration war gefordert. Eine sehr gute Gesamtleistung erreichten die Schützen von links Simon Weiß, Lukas Spachtholz, Sonja Weiß, Karl Greger und Thomas Weiß.Thumsenreuth (att) Die Überraschung perfekt machten die Luftpistolenschützen aus Thumsenreuth bei den Relegationswettkämpfen zur 1. Bundesliga im Landesleistungszentrum von Baden-Württemberg in Pforzheim. Die vier besten Mannschaften aus dem Süddeutschen Raum, der 2. Bundesligen Süd und Süd-West hatten sich qualifiziert. Die Mannschaft der SG 1898 war aufgrund der bisherigen Durchschnittsleistungen als Außenseiter gehandelt worden. Doch die Oberpfälzer zeigten es dem Rest der Republik - stets nach dem Faschingsspruch „hou hou hou die Oberpfälzer san dou“. Begleitet und gestärkt wurden die Wettkämpfer von 30 im Bus mitreisenden Schlachtenbummlern, an der Spitze Vorstand Heinz Kraus und Sportleiter Horst Bauer.  Gleich zu Beginn des ersten Wettkampfs verschaffte sich Lukas Spachtholz ordentlich Respekt mit einer Serie von 97 Ringen. In der Freude mit den Schlachtenbummlernzweiten Serie legte er 94 Ringe nach. Doch in der dritten Serie schien ihm die Luft auszugehen. Die Trefferlage war deutlich tief und die drei Achten konnte er mit nur einem Zehner nicht ausgleichen. So standen 88 Ringe auf der Anzeige. In der letzten Serie brachte er aber trotz einer Acht noch 94 Ringe ein, so dass sein Gesamtergebnis von 373 Ringen ein gutes Durchschnittsergebnis darstellt.

Sonja Weiß konnte zum Abschluss des ersten Durchgangs ein sehr schönes Trefferbild vorzeigen, doch zu den drei Achten waren leider zu wenige Zehner auf der Anzeige. So blieb auch sie unter ihren Spitzenergebnissen mit 373 Ringen.

Thomas Weiß zeigte bei der Relegation, dass wieder mit ihm zu rechnen ist. Seine Durchhänger in den letzten Partien hatte er ausgeklinkt. Die sieben Achten glich er mit 21 Zehner aus. Am Ende des ersten Durchgangs zeigte sein äußerst respektables Endergebnis 374 Ringe an.

Nationalkaderschütze Simon Weiß hatte durch die vielen internationalen Wettkämpfe der vergangenen Woche einen harten Tag vor sich. Doch auch bei ihm wollten zunächst keine Zehner fallen. Dennoch ging er mit anerkennenswerten 372 Ringen aus dem Wettkampf.

Bei Mannschaftsführer Karl Greger schlug sich seine berufliche Veränderung deutlich nieder. Sein Wettkampfverlauf war relativ unbeständig. Trotz des bemerkenswerten Kampfgeistes konnte er den acht Achtern nur 11 Zehner entgegensetzen. So beendete er seinen Wettkampf mit 363 Ringen.

Im Gesamtsummenergebnis lagen die Thumsenreuther Schützen aber mit 1855 Ringen deutlich vor den Erlanger Schützen mit 12 Ringen Vorsprung auf dem zweiten Platz. Nur die Schwaben aus Karnsberg-Murrhardt (Stuttgart) platzierten sich mit 1872 Ringen vor ihnen. Schlusslicht waren die Aalener Schützen mit 1806 Ringen.

Im zweiten Durchgang war die Anspannung der Thumsenreuther deutlich spürbar. Lediglich Simon Weiß brachte seine Wettkampferfahrung ein. Kontinuierlich schoss er seinen Wettkampf durch. Bei nur zwei Achten setzte er 21 Zehner und 17 Neuner. Sein Gesamtergebnis von 379 Ringen (96/93/95/95 R.) zeigte seine Souveränität, die ihm sicherlich bei den anstehenden Europameisterschaften von Nutzen sein wird.

Für Lukas Spachtholz begann der zweite Durchgang recht hoffnungsvoll mit 94 Ringen, doch dann zeigte auch er Nervosität mit 88 Ringen in der zweiten Serie. Letztendlich konnte er den 6 Achten nur 11 Zehner entgegensetzen. Er schloss den Durchgang mit 365 Ringen.

Auch Thomas Weiß gelang es nicht, an das Ergebnis des ersten Durchgangs anzuknüpfen. In der ersten Serie rutschten ihm gar zwei Siebener aus. Er ließ sich aber nicht irritieren, nahm in aller Ruhe den Schraubenzieher zur Hand und änderte seinen Griff. Dann lief es für ihn wieder besser und er konnte noch 364 Ringe beitragen.

Pech hatte auch Sonja Weiß. Sie konnte „nur“ 13 Zehner platzieren und musste immerhin 9 Achter wegstecken. In der zweiten Serie mit 86 Ringen brach sie total ein. Doch dann zeigte die ehemalige Nationalkaderschützin Nervenstärke und setzte 91 und 94 Ringe drauf. Am Ende zeigte die Anlage bei ihr 364 Ringe.

Mannschaftsführer Karl Greger ließ sich für die zweite Runde auswechseln. Für ihn trat Ersatzschütze Herbert Mattes an. Es war ihm anzumerken, dass er nicht mehr ständig in der Spitze dabei ist. So startete er mit für ihn ungewohnten 88 Ringen in der ersten Serie. Mit voller Konzentration aber legte er 94 und 92 Ringe nach. Am Ende brachte er ebenfalls 364 Ringe zum Gesamtergebnis ein.

Die Thumsenreuther hatten somit ein Summenergebnis von 1836 Ringen vorzuweisen. Auch die Schützen aus Erlangen, die nach den ersten beiden Serien des zweiten Durchgangs deutlich, zeitweise mit 24 Ringen, vor den Thumsenreuthern geführt hatten erzielten am Ende lediglich 1836 Ringe. Damit reichte der Vorsprung aus dem ersten Durchgang für den zweiten Platz. Souverän waren auch im zweiten Durchgang die Schwaben mit 1867 Ringen, wobei diese extra für diesen Wettkampf Jason Turner (378/386 Ringe) aus den USA rekrutierten. Aalen blieb mit 1816 Ringen Vierter.

Im Gesamtergebnis erzielten die Schützen aus Karnsberg-Murrhardt 3739 Ringe, die SG 1898 Thumsenreuth 3691 Ringe, die Schützen der HSG Erlangen 3679 Ringen und Aalen-Nesslau 3622 Ringe.

Groß war die Freude der Schützen und der begleitenden Fans als das Ergebnis verkündet wurde und Thumsenreuth zum zweiten Aufsteiger in die 1. Bundesliga ausgerufen wurde. Ausgelassen wurde da natürlich im Bus auf der Heimreise und  noch lange im Schützenhaus gefeiert.

Erstmals seit Bestehen des Bundesligasystem hat eine Mannschaft aus der Oberpfalz es geschafft, mit der Luftpistole an den Wettkämpfen in der 1. Bundesliga-Süd teilzunehmen. Mit dem Luftgewehr schafften das schier unglaubliche am gleichen Tag in Pforzheim die Schützen aus Saltendorf. Der Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes (OSB), Franz Brunner, und die Vizepräsidentin, Herta Zeiler, waren extra nach Pforzheim angereist und hellauf von den Leistungen der Oberpfälzer Schützen begeistert.  

Für den Verein wird der Auftritt in der höchsten Deutschen Liga der Sportschützen nicht nur eine sportliche Herausforderung. Nachdem erst im letzten Jahr eine große Baumaßnahme abgeschlossen werden konnte und erhebliche Mittel aufgewendet wurden, erfordert die kommende Saison von Vorstand Heinz Kraus, Schatzmeister Manfred Krumholz und Sportleiter Horst Bauer besonderes Geschick und Organisationstalent.

 
 
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