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Kürbisfest

Beim 1. Krummennaber Kürbiswettbewerb im Bürgerpark gab es eigentlich nur strahlende Sieger. Simon Rauch (3. von links) und Alexander Lehner (6. von rechts) gratulierten.Krummennaab.(wro) Der Herbst mit seinen bunten Farben ist auch die Erntezeit der großen und kleinen Kürbisse. Inzwischen haben sie auch den Garten im Bürgerpark verlassen.

Dass sie dort wohnten hat einen besonderen Grund: Bereits im Mai hatte sich der derzeit noch in Leugas bei Wiesau ansässige Gemüse-Landwirt Simon Rauch überlegt, wie man den gemeindlichen Bürgerpark noch sinnvoller nutzen könne. Anlässlich der Pflanzenbörse der Krummennaaber Sieder - im Mai dieses Jahres -  ließ er rund 30 Setzlinge der Kürbissorte „Atlantic Giant“ verteilen, um sie in die Obhut einiger Krummenaaber Hobby-Gärtner zu geben. Ziel seiner Idee war es, die grünen Pflanzen im Park wachsen und die Früchte später reifen zu lassen. Bald aber stellte man fest,  dass man in diesem warmen Erntejahr ein wenig mehr gießen und deutlich mehr Pflege investieren musste, als sonst gewohnt.  Begleitet wurde das Gärtnerdasein von regelmäßigen Pflege-Treffen und spontanen Grillaktionen, ließ Andreas Heinz von der Gemeindeverwaltung wissen.

 

Beim geplanten Erntefest – vor wenigen Tagen im Bürgerpark – ist mächtig was los. Die Kürbisse, die man den ganzen Sommer über bewundern konnte, werden aufgereiht und bestaunt. Zudem  warten sie - zusammen mit ihren Pflegern - auf den entscheidenden Augenblick. Schließlich soll an diesem Nachmittag ein Sieger gekürt werden.  Die Teilnehmer sind schon sehr gespannt: für den größten und schwersten locken 35 Euro, 25 Euro, bzw. 15 Euro erhalten die Platzierten. Das Metermaß liegt und eine Waage steht bereit, fein säuberlich werden die Ergebnisse notiert. Die Spannung steigt.  Als erste wird Sarah Totzauer aufgerufen, deren Gartenliebling 82,9 kg auf die Waage wirft. Nicht weniger bemerkenswert sind die 78,2 Kilogramm mit denen Fabian Totzauers Schützling glänzt. Auf den weiteren Plätzen folgen Birgit Baier (ihr Kürbis ist 73,8 kg schwer) und Richard Rupprecht (73 kg). 

Auf dem obersten Treppchen landete Platz Sarah Totzauer mit ihrem 82,9 kg schweren Kürbis. Den 3. Platz belegte Birgit Baier (73,8kg), 2. wurde Fabian Totzauer (78,2kg). Den Gewinnern (im Bild von links) winkten Einkaufsgutscheine.Bereits vorher, aber auch danach lässt man sich das herzhafte Kürbisbrot aus dem Smoker, dazu auch die Bratwürste schmecken, die auf Spendenbasis über den „Ladentisch“ gehen. Die Kürbissuppe findet ebenso reißenden Absatz. Auch dafür fließt das Geld in die „Sparbüchse“. Dass die Suppe ein Renner ist sei nicht verwunderlich, die Zutaten wurden ja vor Ort geerntet und seien sonnengereift, erzählen die Hobbyköche, die immer wieder nachschöpfen müssen.  Regelmäßig klimpert die Spendenkasse.

Der Erlös sei für die Mitterteicher Tafel bestimmt, die aktuell über die Neuanschaffung eines Kühlautos nachdenkt, wird beim Kassensturz vereinbart. 50 Euro – das ist ebenfalls sicher – erhält die evangelische Kirchengemeinde. Abgerechnet bleiben als Reingewinn 605 Euro übrig. „Die Spenden werden wir zeitnah verteilen“, verspricht Ideengeber Simon Rauch. Alexander Lehner verweist dabei auch auf die baldigen Termine mit der Vorsitzenden der Mitterteicher Tafel, Nicki Fürst und Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde. Dankbar zeigen sich Lehner und Biobauer Rauch auch der Gemeinde Krummennaab gegenüber, die den Garten im Bürgerpark, zudem auch das Gießwasser zur Verfügung gestellt hatte. Die verteilten Gutscheine stammen von den Läden im Ort. „Ein ganz besonderer Dank gilt auch den Bürgern, die es möglich machten dem Fest zum Erfolg zu verhelfen“, freuen sich Alexander Lehner, Simon Rauch und seine Mitstreiter über den deutlichen Zuspruch und die großzügige Spendenbereitschaft. Sie betonen: Sicher werde man das Kürbisereignis im kommenden Jahr wiederholen.   

Hintergrund: Die Mitterteicher Tafel plant derzeit die Anschaffung eines neuen Kühlautos, weil das vorhandene in die Jahre gekommen ist. „Um das Projekt anzustoßen findet am 20. Oktober – ab 20 Uhr – ein Benefizabend im Friedenfelser Brauereimuseum statt“, informiert die 1. Vorsitzende der Mitterteicher Tafel, Nicki Fürst, auf Anfrage. Eintrittskarten dafür sind zum Preis von 15 Euro (incl. Spendenanteil in Höhe von 5 Euro) bei der Mitterteicher Tafel, in den Gemeindeverwaltungen Fuchsmühl und Wiesau, zudem auch in den Dorfläden Friedenfels und Fuchsmühl erhältlich.

 

 
 
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