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Über 200 Kilo auf der Waage

Alle Teilnehmer des Kürbiswettbewerbs 2019Zur Kürbisprämierung in Krummennaab fieberte die Bevölkerung trotz des durchwachsenen Wetters um den schwersten Kürbis zahlreich mit.
Seit dem Einpflanzen im Mai sind 140 Tage vergangen und aus den einst kleinen Sprösslingen entwickelten sich richtig große Pflanzen. Mit viel Fürsorge bemühten sich die Besitzer, ihren Kürbispflanzen das beste Umfeld zum Wachsen und Gedeihen zu bieten. Letztendlich spiegelte sich die eingebrachte Kraft der im Kürbisfieber stehenden Bürger in der Größe der Frucht wider. Die als Riesenkürbis bekannte Sorte „Atlantic Giant“ machte ihren Namen aller Ehren. Schon aus der Ferne waren die auffallenden Kolosse zu sehen und luden Besucher zum Schlendern und Verweilen in den Park ein.

Vor dem Wiegen der Kürbisse wurden alle Exemplare auf einem Platz gesammelt. Voller Stolz trugen die Hobbygärtner ihre Die drei Sieger mit den schwersten KürbissenKürbisse aus dem Kürbisfeld. Für einige Kürbisse reichte die reine Muskelkraft nicht aus und ein Radlader musste eingesetzt werden. Allerdings schaffte es nicht jeder Kürbis seine Pracht bis zur Prämierung zu Erhalten. So wurde der favorisierte Riesenkürbis von Mario Totzauer wohl von einer Wühlmaus als neues Zuhause auserwählt und arglistig von unten angefressen. Das Unglück zeigte sich erst nachdem das Faulen des Kürbisses bereits eingesetzt hatte.

Der vermutlich schwerste Kürbis war als letztes an der Reihe. Hier waren sich vorab die meisten einig: Um die 150 Kilo wird er schon auf die Waage bringen. Aber schon beim Anheben ließ das knarzende Netz deutlich anklingen, dass es sich hier um ein richtig dickes Ding handelt. Mit 203,8 Kilo freute sich der Besitzer Franz Wenning über den Sieg. Gefolgt von Kathrin Gruber mit 114,2 Kilo am zweiten Platz, reihte sich Petra Sieder mit ihrem 80,8 Kilo schweren Kürbis auf Platz drei ein. Den Gewinnern überreichte Bürgermeister Uli Roth jeweils einen Gutschein mit einem Geldwert für Einkäufe in den ortsansässigen Gaststätten und Firmen. Die Hauptorganisatoren Alexander Lehner und Simon Rauch bedankten sich bei der Gemeinde Krummennaab für die großartige Unterstützung und bei Georg Forster aus Windischeschenbach für seine Spende von Bio-Semmeln und Bio-Brot. Im beheizten Zelt ließen es sich die Besucher bei Kuchen und selbstgemachter Kürbissuppe noch mehrere Stunden gut gehen.
Den Siegerkürbis können Interessierte noch mehrere Tage vor dem Eingang des Premenreuther Kinderhauses bestaunen. Durch seine ungewöhnliche Form dient der Riesenkürbis nun als Sitzbank und steht für spontane Fotos bereit.

 

 
 
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