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Feuerwehr Krummennaab: 32 Einsätze, 750 Übungsstunden und starkes Ehrenamt

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Krummennaab wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Tristan Hagspiel eröffnet, der den verhinderten Vorsitzenden Matthias Reul vertrat. Als Ehrengäste nahmen unter anderem Bürgermeisterin Marion Höcht sowie weitere Vertreter der Gemeinde teil. Zu Beginn der Versammlung wurde in einer Gedenkminute der im vergangenen Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Verstorben sind: Karlheinz Krenkel, Johann Häupler, Max Sieder sen., Hans Dötterl, Otto Würth, August Schön, Alois Hederer und Gerhard Hartinger.

Vereins- und Tätigkeitsbericht: Im Rückblick auf das Vereinsjahr wurde über die durchgeführten Veranstaltungen berichtet. Das Christbaumbrennen wurde von der Bevölkerung wieder sehr gut angenommen, wobei die Feuerwehr den Brandschutz sicherstellte. Auch das Johannisfeuer*war sehr gut besucht. Der Glühweinumtrunk fand ebenfalls großen Zuspruch; durch die hohe Spendenbereitschaft konnte eine Summe von über 2.000 Euro erzielt werden. Erstmals wurde eine Tombola durchgeführt, die großen Anklang fand. Der Verein zählt derzeit 254 Mitglieder. Im vergangenen Jahr standen acht Sterbefällen und vier Austritten fünf Neuaufnahmen gegenüber.

130-jähriges Jubiläum der Feuerwehr: Ein zentrales Thema der Versammlung war das 130-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Krummennaab, das vom 10. bis 12. Juli gefeiert wird. Die Planungen hierfür laufen bereits intensiv. Das Jubiläum ist über drei Tage vorgesehen: Am Freitag findet der Festauftakt im Stil einer 80er-Jahre-Party mit DJ statt, am Samstag sorgt die Band „Freistaat live“ für Stimmung und am Sonntag steht am Nachmittag der Festzug mit anschließendem Ausklang auf dem Programm. Die Bevölkerung ist hierzu bereits jetzt herzlich eingeladen. Die Vorstandschaft bat alle Mitglieder, sich aktiv an der Organisation und Durchführung zu beteiligen sowie an den anstehenden Festbesuchen teilzunehmen, um Präsenz für das eigene Jubiläum zu zeigen.

Bericht der aktiven Mannschaft: Der Erste Kommandant Patrick Schneider berichtete über ein arbeitsreiches Jahr der aktiven Wehr. Neben zahlreichen Übungen, Einsätzen und Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Feuerwehren lag ein Schwerpunkt auf Aus- und Fortbildung. Im Jahr 2025 wurden 28 Übungen mit rund 750 Übungsstunden durchgeführt. Zudem wurden 32 Einsätze mit etwa 480 Einsatzstunden abgearbeitet. Zwei Gruppen absolvierten erfolgreich die Leistungsprüfung.

Besuchte Lehrgänge und Ausbildungen
Staatliche Feuerwehrschule Regensburg:

  • Gerätewart: Andreas Meisl, Phillip Schedl
  • Jugendwart: Alexander Schneider
  • Gruppenführer: Tristan Uhl, Tristan Hagspiel
    Auf Landkreisebene:
  • VR-Atemschutztraining: Tristan Uhl
  • MTA-Truppführermodul: Nina Malzer, Mario Hermann
  • MTA-Basismodul: Lea Frieml
  • Atemschutzgeräteträger: Nina Malzer
  • Absturzsicherung: Tristan Uhl
  • Sprechfunker: Maximilian Beyer, Niklas Gelbert, Pascal Gallersdörfer, Dominik
    Hey
    Den Wissenstest legten erfolgreich ab:
  • Lea Frieml
  • Pascal Gallersdörfer
  • Anna Moller
  • Gian-Luca Zeus

Beförderungen und Ehrungen: Auch dieses Jahr standen wieder Beförderungen und Ehrungen an: Nina Malzer und Mario Hermann zur Oberfeuerwehrfrau bzw. zum Oberfeuerwehrmann. Tristan Uhl und Tristan Hagspiel zum Löschmeister. Schneider gab weiterhin einen Rückblick auf die staatlichen Ehrungen, die im Oktober in Erbendorf durchgeführt wurden. Dabei wurden geehrt für 25 Jahre aktiven Dienst Markus Gallersdörfer, Michael Gröschl, Andreas Heinz, Benjamin Kaßeckert, Alexander Schneider, Stefanie Sieder, Christoph Sieder; für 40 Jahre aktiven Dienst: Markus Krenkel, Martin Gruber, Wolfgang Bauer, Herbert Schmidt. Im Anschluss an diesen Rückblick ehrte Patrick Schneider seine Stellvertreterin Kathrin Gruber für 20 Jahre aktiven Dienst. Auch Vereinsehrungen standen wieder auf der Tagesordnung: Für langjährige Mitgliedschaft im Verein wurden Stefan Adam, Daniela Härtl und Florian Sieder für 25 Jahre, Werner Heinl und Anton Schwarz für 40 Jahre, Jakob Gallersdörfer und Franz-Josef Rötzer für 50 Jahre sowie Albert Lehner und Herbert Vielgut für 70 Jahre ausgezeichnet. Die Ehrungen wurden durch die beiden Kommandanten, Bürgermeisterin Marion Höcht sowie den stellvertretenden Vorsitzenden Tristan Hagspiel vorgenommen.

Kassen- und Revisionsbericht: Kassier Andreas Heinz stellte den Kassenbericht vor. Die Revisoren Jakob Gallersdörfer und Florian Tretter bescheinigten ihm eine einwandfreie und ordnungsgemäße Kassenführung. Tristan Hagspiel dankte dem Kassier für seine zuverlässige Arbeit und betonte, dass auf ihn jederzeit Verlass sei.

Satzungsänderung und Wahl: Im Rahmen der Versammlung wurden Satzungsänderungen beschlossen, darunter die Umbenennung des Zeugwarts in Gerätewart sowie die Aufnahme einer Frauenbeauftragten in die Satzung. Anschließend wurde Nina Malzer zur Frauenbeauftragten gewählt.

Grußworte und Dank: Bürgermeisterin Marion Höcht dankte der Feuerwehr für ihren zuverlässigen ehrenamtlichen Einsatz und das Engagement für die Gemeinde. Der Erste Kommandant sprach seinen Dank an die Kommandantur, die Vorstandschaft, die Gemeinde sowie alle Unterstützerinnen und Unterstützer aus. Die Versammlung wurde mit dem Leitspruch „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ geschlossen.

Text: Tristan Hagspiel

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Bürgerversammlung vom 25. November 2025

Bürgerversammlung Krummennaab: Viele Themen, viele Projekte, viele Fragen

Voller Saal zur Bürgerversammlung in Krummennaab: Bürgermeisterin Marion Höcht führte die Besucherinnen und Besucher engagiert durch eine breite Themenpalette. Die Gemeinde zählt aktuell 1458 Einwohner – vier mehr als im Vorjahr –, gleichzeitig steigt der Anteil der über 65-Jährigen auf inzwischen 22 Prozent. Finanzseitig bleiben die Schlüsselzuweisungen mit 818.000 Euro wichtigste Einnahmequelle; größte Ausgaben sind die Kreisumlage (705.000 Euro) und die Umlage an die Verwaltungsgemeinschaft (468.000 Euro).

Infrastruktur:
Bei den Feuerwehren liegt der Schwerpunkt auf Thumsenreuth: Das Grundstück für das neue Gerätehaus ist gekauft, der Erstentwurf liegt vor, der Einzug soll 2029 erfolgen. Wasser- und Abwassergebühren werden ab 2026 im Zweijahresrhythmus neu berechnet. Der geplante Anschluss Friedenfels’ an die Krummennaaber Kläranlage ist nach Stresstest möglich; kleinere Umbauten übernimmt Friedenfels. Für Rechen und Sandfang sind Bauantrag (Ende 2025) und Ausschreibung (Anfang 2026) terminiert. Die Kanalsanierung in der Georg-Mark-Straße wird 2026 abgeschlossen.

Bildung und Betreuung:
Das Schulfrühstück ist ein voller Erfolg und wird von den Kindern begeistert angenommen; zusätzliche Frühstückslotsen werden jedoch weiterhin dringend gesucht. Ab 2026 soll in Zusammenarbeit mit der Mittelschule Erbendorf eine Jugendsozialarbeiterin an der Grundschule starten.

Dorfladen:
Der Dorfladen hat sich seit 2022 gut stabilisiert. Sortimentswechsel und besonderer ehrenamtlicher Einsatz – unter anderem von Manfred Naber und Johannes Grünbauer – sorgen für positive Entwicklungen. Die komplette Erneuerung der Kassensoftware war ein enormer Aufwand. Der Dorfladen bleibt zentraler Treffpunkt im Ort, braucht aber weiterhin mehr Kundschaft.

Steinwaldnetz:
Mit Quartiersmanagerin Sarah Gallitzendörfer und Pflegelotsin Eveline Dal ist das Netzwerk gut aufgestellt.

Großprojekt Lebens(t)raum:
Der Bau des neuen sozialen Zentrums verläuft seit März 2025 planmäßig; die Wintervorbereitungen sind getroffen und die Fenster sollen noch vor der Kälte eingebaut werden. Die unterkellerte Garage im Garten soll künftig als „Kreativscheune“ dienen. Jetzt gehe es darum, das Mehrgenerationenhaus mit Leben zu füllen.

Tourismus und Stützpunktbewerbung:
Krummennaab bewirbt sich als Familienstützpunkt des Landkreises. Die neuen Tinyhäuser am Erlenweiher in Thumsenreuth werden seit ihrer Fertigstellung Anfang 2025 gut angenommen. Auch die Strandbar „Treibholz“ und das „ZWOATapas“ bereichern das touristische Angebot.

Dorferneuerung Thumsenreuth:
Das Projekt ist seit Oktober 2025 im Arbeitsprogramm. Ein Workshop für interessierte Bürger startet 2026, Maßnahmenbeginn soll 2028 sein.

Anliegen der Bürger:
Zu Tempo 30 in Burggrub wurde ein Antrag mit Unterschriften übergeben. Das Straßenbauamt erkennt die Problematik der kurvigen Straße und will sich für eine Begrenzung einsetzen. Weitere Hinweise betrafen zu hohe Geschwindigkeiten in Wohngebieten; die Gemeinde prüft Maßnahmen und spricht mit der Polizei. Außerdem wurde klargestellt, dass die Altkleidersammlung der Mission weiterläuft. Anliegen zu Straßenschäden – insbesondere zwischen Rathaus und Trautenberg – nimmt die Gemeinde auf und sucht kostengünstige Lösungen.

Berichte & Personal:
Seniorenbeauftragte Anneliese Krenkel und Jugendbeauftragter Andreas Heinz stellten ihre Arbeit vor. Heinz konnte erneut beeindruckende Zahlen im Ferienprogramm vorweisen, legt sein Amt nach zwölf Jahren jedoch nieder. Ab 2026 wird eine Nachfolge gesucht.

Text: Verena Schieder

Aus dem Gemeinderat Krummennaab (November)

Der Gemeinderat Krummennaab befasste sich im November mit einer Vielzahl an Themen von Entsorgung über Förderprojekte bis hin zu Energieplanung.

Altkleidercontainer: Das Landratsamt Tirschenreuth hatte angefragt, ob die Gemeinde bereit wäre, Altkleidercontainer auf gemeindlichem Grund zu erlauben, nachdem Rotkreuz- und Missionssammlungen wegfallen. Im Ort steht bereits ein Container neben den Glascontainern, dessen Betrieb durch einen privaten Anbieter als nur mittelmäßig eingeschätzt wird; in Thumsenreuth war ein Container zuletzt entfernt worden. Der Gemeinderat sah einen zusätzlichen Bedarf und wird dies dem Landratsamt melden, damit eine verlässliche Sammlung sichergestellt werden kann.

Kleinförderprojekte / Rutschenwunsch: Die Steinwald-Allianz ruft wieder zur Einreichung von Anträgen für Kleinförderprojekte auf (Frist: Mitte Januar; Förderhöchstbetrag: 20.000 Euro). Aus der Bevölkerung kam der Wunsch der Grundschulkinder nach einer Rutsche — die Gemeinde will dem folgen: Eine Rutsche ist für den Hügel beim Dorfladen in den Bürgerpark geplant, zudem ist eine weitere Rutsche am Badeweiher vorgesehen.

Photovoltaik „Sonnenenergie Trautenberg“: Der Gemeinderat brachte den vorhabenbezogenen Bebauungs- und Grünordnungsplan auf den Weg und änderte den Flächennutzungsplan entsprechend. Der Entwurf des Durchführungsvertrags mit der Firma Elite-PV GmbH wurde genehmigt; zentral war der Erhalt des kommunalen Vorkaufsrechts, dem die Firma zustimmte. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden der Kommunalbeteiligungsvertrag („Solarpfennig“) sowie die Abwägungsunterlagen.

Kreativscheune im sozialen Zentrum: Für den zweiten Bauabschnitt des sozialen Zentrums „Lebens(t)raum“ soll die bestehende Doppelgarage mit Keller als Kreativscheune in das Förderkonzept aufgenommen werden, da das Gebäude in gutem Zustand ist und sinnvoll genutzt werden kann.

Dorferneuerung Thumsenreuth: Positiv zum Schluss: Thumsenreuth wurde offiziell in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Die Aufnahme ins Arbeitsprogramm 2028 wurde bestätigt; die Auftaktveranstaltung ist als Seminar im ersten Halbjahr 2026 in Plankstetten geplant — interessierte Bürger sind eingeladen, den Prozess mitzugestalten.

Text: Verena Schieder

Highlight Dorfweihnacht

Die Krummennaaber Dorfweihnacht 2025 fand am ersten Adventssonntagstatt und bot bei erfreulich trockenem Wetter einen gelungenen Auftakt in die Adventszeit. Schon früh am Nachmittag strömten zahlreiche Besucher auf das festlich geschmückten Bürgerparkgelände, wo Lichterketten, Feuertonnen und liebevoll dekorierte Stände für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben Hot Aperol, verschiedenen Glühweinen und dem beliebten Zoigl gab es ein vielseitiges Speisenangebot. Besonders gefragt waren die Bratwürste, die bereits nach kurzer Zeit restlos ausverkauft waren. Auch Flammkuchen und die würzige Schaschlikpfanne fanden großen Anklang bei den Gästen und trugen zu einer lebhaften, gemütlichen Stimmung bei.

Zahlreiche Aussteller aus der Region boten handgefertigte Waren, Dekoartikel und weihnachtliche Geschenkideen an. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, zwischen den Ständen zu schlendern, kleine Mitbringsel zu erwerben oder einfach mit Bekannten ins Gespräch zu kommen.

Musikalisch wurde der Nachmittag und Abend vom Posaunenchor begleitet, der mehrere schöne Stücke darbot und damit den traditionellen Charakter der Veranstaltung unterstrich. Für die Kinder gab es gleich mehrere Höhepunkte: Der Nikolaus verteilte kleine Überraschungen, und das Abschießen der Salutkanone sorgte für staunende Gesichter.

Ein besonderes Highlight waren die Auftritte der Cheerleader des TSV Reuth sowie Darbietungen des Kinderhauses St. Marien und der Grundschule Krummennaab, die mit Liedern und kleinen Aufführungen zum abwechslungsreichen Programm beitrugen. Zudem wurde in diesem Jahr erstmals die Stempelkarte für Festbesuche eingelöst, die viele Besucher stolz gegen einen Glühwein eintauschten.

Text: Tristan Hagspiel