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Grandlhof-Zoigl in Krummennaab eröffnet ab 11. Juni

Johannes Höcht und Franziska Zeidler eröffnen auf dem Grandlhof in Krummennaab einen Zoiglausschank.

Die „Grandlstubn“ in Krummennaab war seit 1992 über die Ortsgrenzen hinaus für gut bürgerliche Küche bekannt. Im Oktober 2020 beschloss Wirtin Erika Leberkern, den Wirtshausbetrieb einzustellen. Nun soll auf dem Grandlhof allerdings wieder Wirtshaus-Atmosphäre einkehren. Der Enkel von Erika Leberkern, Johannes Höcht, wird mit seiner Freundin Franziska Zeidler auf dem Hof einen Zoiglausschank starten, den es zukünftig regelmäßig geben soll.

„Wir haben uns schon vor einiger Zeit immer wieder Gedanken gemacht, was man mit dem Grandlhof machen kann, nachdem das Wirtshaus geschlossen wurde. Da hatten wir die Idee, aus der ‚Grandlstubn‘ den Grandlhof-Zoigl zu machen. Wir wollen jungen Schwung auf den Grandlhof bringen“, erklärt Johannes Höcht. „Beim Zoigl herrscht immer eine lockere Atmosphäre. Das ist das, was uns auch gefällt “, fügt Franziska Zeidler an. Beim Grandlhof-Zoigl wird es auch eine Speisekarte geben.

Unterstützung erhalten die beiden jungen Leute bei ihrem Vorhaben von ihren Familien, die sich tatkräftig sowohl bei den Vorbereitungen, als auch während des Ausschanks engagieren. Das Premieren-Wochenende ist von Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. Juni. „Auch der Termin für das zweite Zoigl-Wochenende auf dem Grandlhof steht bereits fest. Dies wird vom 2. bis 4. Juli sein. Geplant ist, dass wir im Schnitt alle drei bis vier Wochen öffnen“, kündigt Johannes Höcht an. Die zukünftigen Zoigl-Termine werden noch bekanntgegeben. Der Grandlhof-Zoigl öffnet immer freitags ab 15 Uhr, an Sams- und Sonntagen ab 11 Uhr. Die Vorfreude beim Team des Grandlhof-Zoigl ist bereits spürbar. „Wir freuen uns, dass es nun endlich losgeht, und hoffen, dass wir viele Gäste bei uns begrüßen dürfen“, sagt Johannes Höcht. 

Räumliche Planung der Tagespflege-Einrichtung steht fest

Von einem „spannenden Projekt“ sprach Architekt Emil Lehner, der mit der räumlichen Planung der Tagespflege-Einrichtung auf dem „Weidner-Anwesen“ in Krummennaab beauftragt wurde. Er stellt den derzeitigen Stand vor.

Im Erdgeschoss ist ein Koch- und Essensbereich für einen gemeinsamen Mittagstisch aus regionalen Produkten angedacht, der nicht nur für Gäste der Tagespflege, sondern auch für Kinder der offenen Ganztagsschule, den Kindergartenkindern und Bürgern zur Verfügung steht. Das Ziel hierbei ist, einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem mehrere Generationen zusammenkommen und an einem Tisch gemeinsam essen. Des Weiteren sollen eine Praxis für Physiotherapie, eine Arztpraxis und eine Abholapotheke im Erdgeschoss entstehen. Das soll nicht nur für die Bewohner der Einrichtung, sondern auch für die Einwohner Krummennaabs und darüber hinaus zugänglich sein. Im Erdgeschoss soll zudem ein Übergang zu einem Spielplatz geschaffen werden, um die Einrichtung generationenübergreifend zu gestalten.

Im Gartengeschoss sind Senioren-Appartements für Singles und Paare vorgesehen. Weiterhin soll mit dem Raum „Dorfplatz“ eine weitere Räumlichkeit für einen Ort der Begegnung geschaffen werden, der zum Beispiel für Lesungen, Vorträge oder auch zum gemeinsamen Kaffee trinken genutzt werden kann. Außerdem ist ein groß angelegter Bereich für die Frühförderung geplant, da im Kindergarten hierfür kein Platz mehr ist. Durch die räumliche Nähe zum Kindergarten sei die Integration der Frühförderung in der Tagespflege-Einrichtung möglich. Der Mutter-Kind-Bereich im Gartengeschoss kann Zentrum und Anlaufstelle für die Familien- und Seniorenbeauftragten der Gemeinde Krummennaab werden.
Mit einer Größe von 2000 Quadratmetern dürfte der Garten ein Alleinstellungsmerkmal für die Krummennaaber Tagespflege-Einrichtung sein. Der Obstgarten könne zu einem Demenzgarten umgebaut werden. Dieser bietet viel Platz, wodurch für Demenzkranke ein unmittelbarer Zugang zur Natur und zum Leben geschaffen wäre.

Allerdings gibt es für die Gemeinde bei der Umsetzung noch zwei Hürden: Trotz der durchdachten Planung hängt die endgültige Realisierung davon ab, ob das Projekt gefördert und die Kostenübernahme für die Tagespflege nicht gekürzt wird. Im nächsten Planungsschritt wird das Konzept Ende Juni der Regierung vorgestellt. „Wir hoffen auf einen positiven Bescheid im Herbst“, sagt Krummennaabs Bürgermeisterin Marion Höcht.

Bürgermeisterin Höcht betonte außerdem die hervorragende Zusammenarbeit mit den bei der Planung beteiligten Partnern: „Mein Dank geht an Dr. Emil Lehner und sein Team sowie die Caritas, welche uns bei diesem Projekt kompetent und engagiert begleiten.“

Das tägliche Brot selbstgemacht

Acht Mädchen und Buben bereiten sich in mehreren Gruppenstunden auf ihre Erstkommunion am 18. Juli vor. Ihr Thema ist „ICHTHYS“ ein altgriechisches Wort für Fisch. Jetzt trafen sich die Kinder mit zwei Tischmüttern im katholischen Pfarrheim zum Brotbacken. Aufgrund der anhaltenden Pandemie konnte leider kein Besuch in der Bäckerei von Manuel Neugirg in Reuth erfolgen. Stattdessen wurde der fertige Teig von Neugirg bereitgestellt und nach einer kurzen Einweisung von den Tischmüttern Daniela und Susanne durften die Kinder ihr eigenes Brot formen. Jeder Teigling wurde mit verschiedenen christlichen Symbolen und den Initialen der Kinder versehen. Stolz nahmen die Kommunionkinder ihre noch warmen Brotlaibe in die Hand und schnell verbreitete sich der leckere Duft von frisch gebackenem Brot. Einen Dank senden die Kinder an Bäckermeister Neugirg für seine Unterstützung aus.