Rathaus News

Kostenlose FFP2-Schutzmasken für pflegende Angehörige durch den Freistaat Bayern

Drei kostenlose FFP2-Schutzmasken können Pflegende im Rathaus Krummennaab erhalten, wenn die pflegebedürftige Person in den Gemeinden Krummennaab und Reuth b. Erbendorf wohnhaft ist.
Als Nachweis ist das Schreiben der Pflegekasse über die Anerkennung des Pflegegrades an den Pflegebedürftigen vorzulegen.

Bitte rufen Sie vor der Abholung der Masken im Rathaus an (09682 – 92110).

Seniorenbeauftragte informiert über das Impfen

Liebe Senioren,

Corona hat uns immer noch fest im Griff, die Zahlen gehen einfach nicht runter und die außergewöhnliche Lage wird auch noch lange Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben.

Leider müssen wir auch weiterhin auf unsere persönlichen Treffen verzichten. Deshalb findet die Quartalsversammlung am 27.01.2021 im Landratsamt Tirschenreuth nicht statt. Wie es mit den nächsten Terminen weitergeht, können wir derzeit noch nicht sagen. Wir werden Sie dazu rechtzeitig wieder informieren. Wir stehen Ihnen aber weiterhin gerne für Ihre Anliegen zur Verfügung.

Wie Sie vielleicht schon aus der Presse entnommen haben, können sich auch demnächst die über 80-jährigen impfen lassen. Um einen reibungslosen Ablauf im Impfzentrum zu gewährleisten, sollte die Anmeldung vorab von zuhause online erfolgen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Landkreises Tirschenreuth unter www.kreis-tir.de. Die Vormerkung zur Impfung ist ab sofort online möglich unter http://impfen.brk-tirschenreuth.de. Das Impfzentrum befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Krankenhaus Waldsassen, Egerstr. 30, 95652 Waldsassen und ist telefonisch in der Zeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr über die Rufnummer 09631/308960 erreichbar. Das Impfzentrum begrüßt im Bedarfsfall eine Anfrage über die

Online-Vormerkung oder per E-Mail an impfzentrurn@tirschenreuth.brk.de. Möglicher-weise ist es einigen Seniorinnen und Senioren selbst nicht möglich, die Anmeldung vorzunehmen oder haben niemanden, der Sie dabei unterstützt. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, in solchen Fällen unterstützend mitzuhelfen, stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

In der Anlage sende ich Ihnen die allgemeinen Informationen wie Datenschutzinformation, Impfeinwilligung Anamnese und Aufklärungsmerkblatt. Diese stehen auch auf der Homepage des Landkreises Tirschenreuth unter Impfzentrum Waldsassen zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben, kommen Sie weiterhin gut durch diese Zeit und geben Sie auf sich acht.

Mit freundlichen Gruß,
Anneliese Krenkel

Anlage

Zur Beschleunigung des Impfprozesses stellt das Impfezentrum folgende Dateien zum Download bereit.

Das Robert-Koch-Institut hat ein Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 erstellt, auch ein Anamnesebogen zur Einwilligung liegt nun vor. Bitte lesen Sie sich diese Unterlagen vor dem Termin konzentriert durch und bringen Sie sie vorbereitet zur Impfung mit.

VHS Kurse im Januar verschoben

Die VHS Tirschenreuth hat entschieden, alle für Januar 2021 geplanten Präsenzveranstaltungen voraus schauend auf Anfang Februar zu verschieben.
Alle Termine sind auf der VHS Homepage zu finden, das Büro ist auch während der Weihnachtsferien zu erreichen.

zur Homepage der VHS Tirschenreuth

Geplante Termine für Februar 2021:

„Line-Dance“
mit Luise Stock startet jetzt ab Dienstag, den 02.02.2021 jeweils von 20:00 bis 21:30 Uhr, 10 Einheiten in der Mehrzweckhalle der Grundschule in Krummennaab.

„Strong-Nation“ (IntervallTraining und Kraft/Konditionsübungen)
mit Nadine Kandziora, beginnt wie ausgeschrieben am Mittwoch, den 24.02.2021 von 18:30 – 19:30 Uhr ebenfalls in der Mehrzweckhalle, Dauer 6 Mal.

„Kreatives Gestalten mit Ton/Töpfern“
Leitung Ursula König, Kursbeginn lt. Programmheft am Montag, 22.02.2021 von 19:00 – 21:15 Uhr, 4 Abende im Werkraum der Grundschule in Krummennaab.

„Die Heilkraft unserer Nahrungsmittel“
Tanja Franz zeigt im Kochkurs, wie mit ausgewählten Nahrungsmitteln der Zustand entzündlicher Erkrankungen verbessert werden kann.
Neuer Termin(geplant war 20.01.202109 ist Mittwoch, 28.04.2021 von 18:00 – 21:00 Uhr in der Küche/Mehrzweckhalle.

Räum- und Streupflicht im Winter

Es wird auf die Verordnung zur Sicherung der Gehbahnen im Winter hingewiesen. Danach sind die Eigentümer und Nutzungsberechtigten von bebauten und unbebauten Grundstücken innerhalb der geschlossenen Ortslage verpflichtet, die an ihr Grundstück angrenzenden Gehwege bei Schnee, Reif- oder Eisglätte zu räumen und zu streuen. Wo keine abgegrenzten Gehsteige vorhanden sind, bezieht sich die Räum- und Streupflicht auf jene Teile der Fahrbahn, die üblicherweise dem Fußgängerverkehr dienen; das ist in der Regel die äußerste Fahrbahnseite. Bei Gehwegen mit Überbreite ist es nicht notwendig, diese in voller Breite zu räumen, es genügt eine Räumung in üblicher Fußwegbreite. Dadurch wird auch gewährleistet, dass am Fahrbahnrand möglichst wenig Schnee gelagert wird.

Zum Streuen dürfen nur geeignete abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt verwendet werden. Bei besonderer Glättegefahr (z. B. an Treppen oder starken Steigungen) ist das Streuen von Tausalz zulässig.

Die Räum- und Streupflicht ist an Werktagen ab 7.00 Uhr und an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen ab 8.00 Uhr durchzuführen. Diese Sicherungsmaßnahmen sind bis 20.00 Uhr so oft zu wiederholen, wie es zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz erforderlich ist. Bei der Ablagerung von geräumtem Schnee darf die Sicherheit des Straßenverkehrs in keinster Weise beeinträchtigt werden. Zusätzliche Schneemassen von Dächern, Höfen oder Vorgärten dürfen auf keinen Fall auf öffentlichen Straßen oder am Fahrbahnrand abgelagert werden. Besonders wird darauf hingewiesen, dass das Rodeln auf öffentlichen Straßen und Wegen untersagt ist.

Die Gemeinde bittet die Straßenanlieger die Fahrzeuge möglichst nicht auf der Straße zu parken, damit der Schneeräumdienst nicht behindert wird. Straßen die derart zugeparkt sind, dass sich das Räumfahrzeug nur mit wenigen Zentimetern Abstand zu den parkenden Autos durchzwängen muss, können wegen der Gefahr der Beschädigung nicht beräumt werden. Bitte bedenken Sie dabei, dass sich die Räumfahrzeuge mit einer relativ für die Schneeräumung erforderlichen Geschwindigkeit auf den Straßen und Gehwegen bewegen müssen, um die technischen Anforderungen an die Beräumung einhalten zu können.

Es kommt auch immer wieder zu Beschwerden, dass der Schnee teilweise in die Grundstückseinfahrten geschoben wird. Wir bitten Sie um Verständnis, dass dies in manchen Bereichen nicht anders möglich ist.

Die Einwohnerschaft wird deshalb ersucht, der Räum- und Streupflicht im eigenen wie im allgemeinen Interesse nachzukommen.

Gemeinde Krummennaab, 29.12.2020

Beratungs- und Informationsstunden der Sozialverwaltung des Bezirks

Im Landratsamt Tirschenreuth: Mähringer Str. 7, Anbau Amtsgebäude, 1 Stock, Zimmer 123

Neutrale und kostenlose Beratung zu Fragen zur Hilfe zur PflegeAmbulanten Hilfe zur PflegeEingliederungshilfe für behinderte Menschen.

jeweils am 19.01.21, 02.02.21, 16.02.21, 02.03.21, 16.03.21, 30.03.21, 27.04.21, 11.05.21, 08.06.21, 22.06.21, 06.07.21 und 20.07.21
von 09.00 bis 12.00 Uhr

Um Terminvereinbarung wird gebeten:
Telefon-Nummer: 0941 / 9100 –2114 oder 0941/9100–2152
E-Mail: beratungsstelle@bezirk-oberpfalz.de

Neuer Bauhof für Krummennaab

Im neuen Jahr sollen einige neue Projekte in Krummennaab verwirklicht werden. Auf der Agenda steht eine langersehnte Maßnahme. langersehnte neue Bauhof der Gemeinde.

Ganz nach dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ teilte der Gemeinderat seine Zukunftspläne zum neuen Bauhof für die Gemeinde Krummennaab in seiner letzten Sitzung dieses Jahres mit der Bevölkerung. Es wurden einige Zukunftsprojekte vorgestellt, unter anderem der langersehnte neue Bauhof für die Gemeinde. Bürgermeisterin Marion Höcht wies in ihren eingehenden Worten einmal mehr darauf hin, dass der vorhandene Bauhof an seinem aktuellen Standort nicht mit den erforderlichen Funktionen saniert werden kann. Zudem haben Überprüfungen durch Aufsichtsbehörden regelmäßig zu massiven Mängelanzeigen geführt, die insbesondere aus Gründen der Hygiene schnellstmöglich behoben werden müssen.

Dr. Emil Lehner vom Planungsbüro SHL Architekten und Stadtplaner teilte in seiner Präsentation den passenden Standort für einen Neubau des gemeindlichen Bauhofes mit: Die Standortwahl fiel auf eine Teilfläche des Bürgerparks nahe des Ortszentrums, unweit der noch genutzten Lagerhalle der Porzellanfirma Seltmann. Dazu muss vom Gemeinderat ein Bebauungsplan mit integrierter Grünordnung „Kommunaler Bauhof“ als Sondergebiet für einen Gemeindebau beschlossen werden. Ziel ist es, so Lehner weiter, den Bauhof zentral im Ort zu integrieren und durch einen schlichten Bau ins Gesamtbild des Ortes einzubetten. Bei der derzeitigen Lage könne das Genehmigungsverfahren jedoch noch einige Zeit dauern, Lehner ist aber zuversichtlich, das Projekt so schnell als möglich zu realisieren.

Bild: SHL Architekten und Stadtplaner

Callcenterbetrug – Senioren im Fokus dreister Betrüger

Betrüger haben in den letzten Jahren unterschiedliche Varianten entwickelt, um an die Ersparnisse von Seniorinnen und Senioren zu gelangen. Dabei nutzen sie gezielt die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60-Plus aus. Auch die Angst vor dem Coronavirus machen sich die Täter zu Eigen. Falsche Polizeibeamte, Falsches Gewinnversprechen oder der Enkeltrick sind nur einige wenige Beispiele krimineller Machenschaften. Die Polizei klärt über die bekanntesten Maschen auf und gibt entsprechende Tipps.

Bei der Vorgehensweise – Falscher Amtsträger – geben sich die Täter bei einem Anruf als Polizeibeamte oder Bedienstete öffentlicher Stellen aus und gaukeln dem Opfer vor, dass es Einbrecher auf ihr Erspartes abgesehen hätten. Auch auf der Bank sei ihr Geld nicht mehr sicher. Schließlich wird ein Übergabetermin ausgemacht, damit die vermeintlichen Beamten die Wertsachen an einen sicheren Ort bringen können.
Beim Phänomen – Falsches Gewinnversprechen – werden von den Betrügern angeblich hohe Geldgewinne versprochen. Vor der Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel „Gebühren“ zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen auf denen minderwertige Ware zum Kauf angeboten wird.
Der Anrufer beim sogenannten Enkel-/Verwandtentrick gibt an, dass er beispielsweise aufgrund eines Hauskaufes oder wegen einer Coronainfektion in finanzielle Notlage geraten sei und nun schnellst möglich Geld benötigen würde. Die Betreiber/Mitarbeiter solcher Callcenter agieren meist aus dem Ausland, nicht nur deshalb gestaltet sich deren Identifizierung oft schwierig. Zwar bildet dieses Deliktsfeld des banden -/ und gewerbsmäßigen Betruges im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Kemnath keinen Kriminalitätsschwerpunkt, dennoch wurden in den letzten zwei Jahren insg. 40 solcher Taten registriert.

Nachfolgend werden exemplarisch zwei der aufgenommenen Fälle dargestellt:

Mitte September wurde ein 80-jähriger Rentner, Opfer der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“. Dem Senior wurde von einem angeblichen Polizeihauptkommissar mitgeteilt, dass es in der Nachbarschaft des Opfers zu mehreren Einbrüchen gekommen sei. Hierbei wären angeblich auch personenbezogene Daten des Rentners gestohlen worden, weswegen dessen Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Um dies zu schützen, wurde der Senior mehrmals aufgefordert, entsprechende Bargeldabholungen von seinem Bankkonto vorzunehmen. Das Geld werde dann von einem Polizeibeamten abgeholt, um dies auf einer Polizeidienststelle sicher verwahren zu können, so der Anrufer. Bei den Anrufen wurde sogar die Rufnummer 110 auf das Telefon des Geschädigten übertragen. Einige Tage später übergab das Opfer schlussendlich einen niedrigen fünfstelligen Geldbetrag an einen falschen Polizeibeamten.

Ende Oktober meldete sich eine angebliche Enkelin telefonisch bei einer 84-jährigen Seniorin. Die junge Frau teilte ihrer Großmutter mit, dass sie 50.000.– Euro nach einem Wohnungskauf als Sicherheit bei einem Anwalt hinterlegen müsste. Wenn dann der bereits abgeschlossene Kredit greife, würde sie ihr das Geld zurückzahlen. In diesem Fall erkannte die Seniorin den Betrug, weswegen Schlimmeres verhindert werden konnte.

Tipps der Polizei für Senioren, Angehörige und sonstigen Kontaktpersonen:  

–          Keine personenbezogenen Daten herausgeben!

–          Geben sie Unbekannten kein Geld oder sonstige Wertgegenstände

–          Veranlassen sie aufgrund eines Anrufes keinerlei Überweisungen

–          Gespräch beenden – Notruf wählen (110)!

–          Lassen Sie keine Fremden in ihre Wohnung/Ihr Haus!

–          Infomieren oder ziehen sie Verwandte oder Nachbarn hinzu!

–       Vornamen im Telefonbuch abkürzen lassen! (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an ihren Telefonanbieter.

–          Auch Bankmitarbeiter sollten besonders aufmerksam hinsichtlich ungewöhnlich hohen Bargeldauszahlungen sein!

–    Angehörige, Sozialverbände, Religionsgemeinschaften und auch sonst in Kontakt mit älteren Menschen stehende Einrichtungen und Institutionen werden gebeten, insbesondere alleinstehende, ältere Verwandte auf die Masche der Betrüger hinzuweisen.

Weitere Hinweise zur polizeilichen Kriminalprävention finden sie unter www.polizei-beratung.de.

Christkind klingelt bei den Senioren an der Haustüre

Bereits seit Mitte März konnten aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie keine Seniorennachmittage für die ältere Bevölkerung von Krummennaab veranstaltet werden. Die sonst so eifrige Seniorenbeauftragte Anneliese Krenkel hat schweren Herzens sämtliche geplante Veranstaltungen für 2020 absagen müssen, da für sie das Risiko für eine Ansteckung ihrer Mitbürger zu hoch war. Allerdings vergessen hat sie ihre Senioren nicht und zu Weihnachten hat sie sich in Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Marion Höcht und dem E-Center Grünbauer etwas Besonderes einfallen lassen.

Geschlüpft in die Rolle des Christkinds lieferte sie und ihre Austräger an alle Senioren ab 75 Jahren je ein Weihnachtspäckchen gefüllt mit Mandarinen, Lebkuchen, Plätzchen und Schokoladen direkt nach Hause. Nur mit einem kurzen Klingeln machte sich Krenkel an den Haustüren bemerkbar, bevor sie sofort wieder von dannen zog. Damit möchte sie ihren Senioren eine kleine Freude bereiten und ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Ein großer Dank ergeht an die Gemeinde Krummennaab und Klaus Grünbauer für die Übernahme der angefallenen Kosten der rund 140 Geschenktüten.