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Sommerlaune am Baustellenfest

Trotz guter Fortschritte beim Anbau der Halle an das Feuerwehrhaus für das große Einsatzfahrzeug, sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen und so organisierte die Wehr spontan ein kleines Baustellenfest. Die Gäste nahmen bei schönstem Frühlingswetter gerne die Einladung zum Verweilen auf den Tischen im Hof an. Interessierte Blicke begutachteten die geleisteten Tätigkeiten am Hallenanbau. Schnell waren die begehrten Außenplätze belegt und großes Gedränge am Grillstand stellte sich ein. Eine Besonderheit war hier das Angebot einer Bauchsemmel, die es zu den sonst üblichen Schmankerln vom Grill auf anderen Festen nicht gibt. „Das Fest hatte auch seinen Hintergrund“, verriet Vorsitzender Matthias Reul. Die Wehr schenkte nämlich süffiges Zoiglbier aus Mitterteich aus, dies im Rahmen der „Hösl-Hilft Aktion“ zur Wunscherfüllung der Wehr beiträgt. Hier unterstützt die Hösl Brauerei die Vereine in der Region und gibt Teile ihres Verkaufserlöses an die Vereine weiter. Für den Mai wurde die Feuerwehr Krummennaab ausgelost. Ihr Wunsch lautet: Eine neue Zampfanlage.

Für beste musikalische Unterhaltung sorgte Alleinunterhalter Andreas Kraus aus Schwarzenfeld. Mit seinem Geschick die Interessen des Publikums zu verstehen, sorgte er mit seiner Musik unter allen Besuchern für gute Laune. Die Stimmung ließ bis in den späten Abendstunden nicht nach und manch einer verließ das Fest erst bei Sonnenaufgang.

Viele Besucher nahmen auf den Tischen im Hof Platz und genossen bei sommerlichen Temperaturen die Abendstimmung.

Brot-Rauchzeichen ziehen durch Krummennaab

Alle Plätze waren nicht nur im ersten Brotbackkurs am neuen Backofen der Gemeinde belegt, sondern auch das Fassungsvolumen von 35 Laib Brot des Backofens wurde am Oberpfalztag komplett ausgereizt. Unter professioneller Anleitung buken die Krummennaaber Frauen und Männer ihr erstes Brot im Holzbackofen. Mit Angela Marmor, einer Fachfrau auf ihrem Gebiet in Wildkräutern und Brotbacken, hat Organisator Andreas Heinz seine alten Verbindungen aus der Studienzeit in Regensburg genutzt, um ein Gelingen für das Brotlaibl zu sichern. Bei herrlichem Sommerwetter und mit amüsanten Erklärungen verging der Tag wie im Flug und zügig waren die Brotteige vorbereitet. Alle Arbeiten wurden ohne maschinelle Unterstützung und mit reiner Muskelkraft ausgeführt. Die Wartezeit zwischen den Ruhephasen für den Teig nutzte Marmor, um auf die vollzogenen Arbeitsschritte nochmals genauer einzugehen und Fragen der Teilnehmer zu beantworten. Zu „Wenn der Sauerteig einmal sauer ist und nicht gleich mag“, konnte die Kursleiterin viele nützliche Tipps geben, die auch in Haushalten mit geringem Zeitbudget ohne großen Aufwand und Können anwendbar sind. Gegen Mittag wurde das Holz im Ofen entzündet und kurzzeitig waren die Rauchzeichen des Ofens im Umkreis sichtbar. Nach eineinhalb Stunden war der Zeitpunkt zum „Einschießen“ der liebevoll zubereiteten Teiglinge gekommen. Wie am Schnürchen verlief die Füllung des Backraums und in Reih und Glied nahmen die Prachtstücke ihren Platz ein. Alle Öffnungen am Backofen wurden geschlossen und eine 50-minütige Wartezeit begann. Die Anspannung der Teilnehmer war hoch, da für mindestens zehn Minuten die Türe zur Kontrolle nicht geöffnet werden durfte. „Die Brote sind fertig“ verkündete Angela Marmor und den Frauen und Männern bot sich im Ofen ein erfüllender Blick. Schnell verbreitete sich der Duft des frischen Brotes. Sichtlich erleichtert und zufrieden zeigte sich auch Heinz über das erfolgreiche Gelingen des Brotbackens.

Blumengestecke heiß umkämpft

Nach zwei Jahren Pause konnten die Thumsenreuther Schützen wieder ihr beliebtes Muttertagsschießen durchführen. Der Zuspruch aus der Bevölkerung war groß und im Laufe des Abends wurden viele Kugeln mit dem Luftgewehr auf die Zielscheibe in Form einer farbigen Blume geschossen. Die Blume war in kleinen Sektoren unterteilt, die mit nicht bekannten Punkten hinterlegt waren. Je nach Treffer erhielt der Teilnehmer mehr oder weniger Punkte gutgeschrieben. Traf dir Kugel mehrere nebeneinander liegende Felder, so wurden die Punkte aller getroffenen Felder gezählt. Drei Treffer wurden immer zu einer Serie zusammengefasst. Schnell füllte sich die auf einer Leinwand ersichtlichen Highscore. Bis kurz vor dem Ende zeigte die Highscore sogar zwei erstplatzierte Sieger mit 833 Punkten an. Entwickler und Betreuer des eigens programmierten Glücksschießens Andreas Heinz verriet den Interessierten, dass diese Punktzahl in der Tat zweimal erreicht wurde. Allerdings mit zwei völlig unterschiedlichen Schussbildern, wobei bei einer Serie sogar ein Nuller – ein Treffer außerhalb der Wertungsmatrix – dabei ist. Mit großem Eifer versuchten die Gäste mit Nachkäufen an die Spitze der Tabelle zu gelangen. Und gegen Ende hat es doch noch jemand geschafft und sich mit 920 Punkten an Position eins geschoben. Über Platz eins beglückwünschten Vorsitzender Horst Bauer und das Publikum im Saal mit großem Applaus die Schützin Maria Schwingshandl. Die größte Freude hatte Stefans Sohn Matthias, dieser den achten Platz erreichte. In unhaltbarer Begeisterung brach er aus, als er aus dem großen Buffet an Blumen eine Pflanze erhielt, die größer als er selbst war. Jeder Teilnehmer durfte sich gemäß seiner Platzierung eine Blume aussuchen. Eine Show ist die im Anschluss stattfindende Versteigerung der übrig gebliebenen Pflanzen. Großes Verkäufergeschick legte Bauer ans Tageslicht und die restlichen Blumen konnten in amüsanten Bieterrunden neue Besitzer finden.