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Jahreshauptversammlung der FF Krummennaab

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Krummennaab hielten der Vorsitzende und die Führung Resümee über das abgelaufene Vereinsjahr und sprachen Ehrungen für langjährigen Mitglieder aus.

Traditionsgemäß treffen sich die Floriansjünger der Freiwilligen Feuerwehr Krummennaab immer zu Beginn des Jahres zur Jahreshauptversammlung. Bereits am Vormittag gedachten sie in einem Gedenkgottesdienst an ihre verstorbenen Mitglieder. Erster Vorsitzender Matthias Reul berichtete von den verschiedenen Vereinsfesten, welche im abgelaufenen Vereinsjahr durchgeführt wurden. Das Starkbierfest wurde wieder ein großer Erfolg, auch durch die Umstrukturierung des Festes und vor allem durch den Alleinunterhalter Andreas Kraus, der für hervorragende Stimmung sorgte. „Dieses Jahr haben wir ihn wieder verpflichtet, denn nach seinen Aussagen ist sein Repertoire so groß, dass er durchaus in der Lage ist am selben Ort öfter aufzutreten, ohne dass es langweilig wird“, so Reul. Bei bestem Wetter konnte das Johannisfeuer mit sehr guten Besuch aus der Bevölkerung im Bürgerpark abgebrannt werden. Er lobte die eifrigen Helfer, die den doch sehr hohen Arbeitsaufwand für beide Feste absolvierten und wünschte sich, dass das so bleibt. Der Glühweinumtrunk für die Aktion Lichtblicke war ebenfalls ein großer Erfolg. Reul bedankte sich bei den Geschäftsleuten Klaus Grünbauer, Manuel Neugirg und Sonja Schaumberger, die dieses Event wieder möglich machten. Auch den örtlichen Vereinen wie dem TSV, Sparte Fußball und Sparte Garde, dem CSU-Ortsverein, der Kürbisgruppe, der Gemeinde Krummennaab, den umliegenden Wehren und allen anderen Spendern dankte Reul für ihre Spendenbereitschaft. Er gab weiterhin einen Ausblick zum 125-jährigen Gründungsfest im Jahr 2021. Dies solle in einem kleineren Rahmen ablaufen wie 2016, dennoch aber auch eine zweitägige Veranstaltung in der Mehrzweckhalle werden. Auch ein Festzug sei wieder geplant, nachdem der letzte wegen eines Unwetters abgebrochen werden musste. Motto hierfür sei: „Festzug – jetzt erst recht!“ Zu den Mitgliederzahlen berichtete Reul, dass es derzeit 248 passive und aktive Mitglieder im Verein gäbe, sechs Sterbefälle und drei Austritte stünden fünf Neuaufnahmen gegenüber. Die Sterbekasse habe derzeit 148 Mitglieder. Reul bedankte sich bei Bürgermeister Uli Roth und seinem Stellvertreter Reinhard Naber für die jahrelange gute Zusammenarbeit, da Roth bei der kommenden Kommunalwahl nicht mehr für das Amt zur Verfügung steht. Sichtlich gerührt hielt Roth seine letzten Grußworte als Bürgermeister an die Wehr. In einer bewegenden Rede schilderte er die Höhepunkte, die er gemeinsam mit der Feuerwehr in seiner Amtszeit erleben durfte, wobei er das Jubiläum 2016 mit der Anschaffung des neuen Fahrzeugs besonders heraushob. Im Anschluss wurden noch verdiente Vereinsmitglieder geehrt: 25 Jahre für Karin Krenkel und Leonhard Fütterer. Für 40 Jahre Erhard Jeltsch und für 60 Jahre Siegfried Ehrenreich. Voller Stolz verkündet Reul die Auszeichnung für 75 Jahre Mitgliedschaft an Franz Fichtner.

Kommandant Markus Krenkel gab bekannt, dass die Wehr im Jahr 2019 zu 35 Einsätzen gerufen wurde, wobei 20 Prozent davon Brandeinsätze und 54 Prozent technische Hilfeleistungen waren. Insgesamt 774 Einsatzstunden zählte Krenkel, was ein Plus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmachte. Als Grund gab er die häufiger gewordenen Brandeinsätze an. Weiterhin beförderte er einige Kameradinnen und Kameraden: Tristan Hagspiel und Florian Tretter haben ihr 18. Lebensjahr vollendet und sind jetzt Feuerwehrmann. Alexander Adam, Isabella Krenkel, Andreas Meisl tragen nun den Titel des Oberfeuerwehrmannes. Als Hauptfeuerwehrmann wurde Markus Gallersdörfer ernannt und Patrick Schneider wurde zum Oberlöschmeister befördert.

SPD reicht Wahlvorschlag ein

Bild (den): Gerhard Streibelt (stellvertretender Geschäftsleiter im Rathaus)  - SPD-Ehrenmitglied und Beauftragter Gerhard Sieder - Bürgermeister Uli Roth
Bild (den): Gerhard Streibelt (stellvertretender Geschäftsleiter im Rathaus) – SPD-Ehrenmitglied und Beauftragter Gerhard Sieder – Bürgermeister Uli Roth

Krummennaab. (den) Fristgerecht reichte der SPD-Ortsverein ein dickes Kuvert mit dem zusammengestellten Wahlvorschlag für die bevorstehende Kommunalwahl am 15. März ein. Ehrenmitglied Gerhard Sieder war im Rahmen der Nominierungsversammlung mit dieser ehrenvollen Aufgabe betraut worden. Ihn begleitete „Noch-Bürgermeister“ Uli Roth, der für die kommende Wahlperiode nicht mehr für eine erneute Kandidatur als Bürgermeister zur Verfügung steht.
Gerhard Streibelt nahm als stellvertretender Geschäftsleiter die Unterlagen im Rathaus entgegen und erklärte, dass jetzt alle Formulare vor einer endgültigen Zulassung geprüft werden müssen.
Mit dem SPD-Vorschlag haben nun alle bisher im Gemeinderat vertretenen Parteien ihre Wahlunterlagen eingereicht. Formell könnten noch bis 23. Januar weitere Wahlvorschläge eingereicht werden. In Krummennaab wird aber nicht mit einer Überraschung gerechnet.

Die Krummennaaber Prinzengarde im neuen Gewand

Nach langem Sparen und viel Engagement bei Arbeitseinsätzen auf Festen sowie durch einen Zuschuss von der Gemeinde Krummennaab konnten sich die Mädchen der Prinzengarde nun ihren Traum von neuen Kostümen erfüllen. Die Gewänder sind in einem brillanten Bordeaux gehalten und elegant mit Glitzer verziert. Bereits am vergangenen Wochenende kam die neue Garderobe beim Auftritt in Weiden zum Einsatz. Neben dem klassischen Gardetanz präsentiert sich die Prinzengarde im Showtanz mit einer eigenen Inszenierung zu Liedern von der beliebten Popgruppe ABBA.

Damit der Nachwuchs für die Hauptgarde des Krummennaaber Turn- und Sportvereins nicht aus bleibt, wird bereits mit Kindern im Alter von vier bis neun Jahren in der Purzelgarde begonnen. Ältere Kinder finden sich in den Trainingsstunden der Kindergarde ein, um neben den Grundschritten noch weitere Choreographien kennen zu lernen. Trainiert wird wöchentlich mit einer Trainingszeit von ein bis zwei Stunden, wobei der Spaß hier nicht zu kurz kommt. Geschicklichkeitsspiele zum Aufwärmen und zur Teambildung stehen immer auf dem Programm. Auch der Nachwuchs hat sich für die laufende Faschingssaison sehr gut vorbereitet und ist mit den Gardetänzen auf diversen Faschingsveranstaltungen im Umland ein fester Bestandteil. Zum Showtanz der Kindergarde wird es heuer richtig flauschig und die Kinder müssen neben gelben Kostümen auch sich selbst gelb schminken. Denn ihr Motto lautet heuer: „Minion vs. Einhorn“.

Der Höhepunkt einer jener Faschingssaison ist der eigene Hausfasching. Bei freien Eintritt und dem Auftritt aller Krummennaaber Garden können die Darbietungen der einzelnen Gruppierungen im Rahmen des Kinderfaschings am 15. Februar bestaunt werden. Auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz und sind eine Woche später zum traditionellen TSV Sportlerball eingeladen.Tanzwillige Kinder sind immer herzlich Willkommen und können sich bei Tanja Totzauer unter der Telefonnummer 09682-6439772 melden.

Komplettiert wird die Prinzengarde durch Heike und Thilo, die sich die Aufgabe des Prinzenpaares zur Herzensangelegenheit gemacht haben. Zu diesem Amt kamen sie über ihre Tochter Emiliana, die seit über zwei Jahren aktiv in der Garde tanzt. Seitdem stehen die beiden eng mit der Garde in Verbindung und bekamen so auch die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Prinzenpaar für die Faschingssaison 2020 mit. Da aus ihrer Sicht ein Prinzenpaar zur Prinzengarde einfach dazu gehört, handelten die beiden pflichtbewusst und schlüpfen für diese Saison in Rolle als Prinzessin Heike I. und Prinz Thilo I.. Mit dieser ehrenwerten Aufgabe wollen sie als Eltern den Verein unterstützen und sich aktiv im Vereinsleben beteiligen.

Beide stammen aus dem oberbayerischen Raum und haben sich bei einem Weißwurstfrühstück auf einem Streetfighter-Treffen in München kennen gelernt. Der Liebe halber läuteten im Jahr 2011 in Geretsried die Hochzeitsglocken und bei der Suche des bauwilligen Paares nach einem erschwinglichen Baugrund für ihr Eigenheim kamen sie über ihren Bruder, der bereits in Erbendorf seine Firma aufgebaut hat, in die schöne Gegend am Fuße des Steinwalds. „Wir müssen dem typischen Oberpflälzer Klischees ganz klar widersprechen und wurden von Anfang an herzlich willkommen geheißen“ lobten Heike und Thilo die Oberpfälzer. Schnell richtete sich ihr Blick auf das idyllische Wildenreuth in das sich beide verliebten und 2017 ihr Vorhaben in die Tat umsetzten. Seither beteiligen sie sich rege am Gemeindeleben und wurden bestens in die Gemeinde integriert. Beruflich ist Thilo als Teamleiter im Vertriebsinnendienst tätig und spielt in seiner Freizeit Fußball. Seine Frau Heike ist gelernte Kinderpflegerin und Managerin der eigenen Familie. Ihr damaliges Hochzeitkleid kommt nun bei den Auftritten am Wochenende wieder zum Einsatz. Sogar Thilo passte sein damaliger Anzug noch und das einstige Hochzeitsgewandt findet somit eine nachhaltige Wiederverwendung. „Ich dachte nicht, dass so viel Organisation dahinter steckt“ äußerte sich Heike erstaunt und bewundert das Engagement aller Beteiligten, die immer hinter den Kulissen werkeln und für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Beide sind glücklich Teil dieser „Narrentruppe“ zu sein und sehr dankbar über die harmonische Zusammenarbeit in der Garde.