Rathaus News

„Zukunftsdialog Heimat.Bayern“ – Bürgerbeteiligung und Bürgerumfrage „Heimatspiegel Bayern 2022“

Miteinander ins Gespräch kommen ist nicht nur in Pandemiezeiten von besonderer Bedeutung – es macht unsere Heimat Bayern stark, lebendig und festigt unsere wertvollen demokratischen Strukturen. In diesem Sinne führen die Bayerischen Staatsministerien der Finanzen und für Heimat sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kooperation mit der Bayerischen Staatskanzlei einen breit angelegten „Zukunftsdialog Heimat.Bayern“ durch – für einen konstruktiven, ideenreichen und visionären Austausch in Zukunftsfragen unserer bayerischen Heimat.
Im Mittelpunkt dieses Dialogprozesses stehen Bayerns Bürgerinnen und Bürger. Sie werden intensiv eingebunden und können ihre Ideen und Meinungen zu verschiedenen Heimatthemen und Entwicklungen in Stadt und Land einbringen.

Ziel ist es, gemeinsam eine Zukunftsvision zu entwickeln. Die Menschen in allen Regionen Bayerns sind dabei wichtige Impulsgeber – jeder kann sich in den Prozess aktiv vor Ort und online einbringen. Vor Ort finden in den sieben bayerischen Regierungsbezirken insgesamt acht Regionalkonferenzen statt. Sie bilden das Herzstück des „Zukunftsdialogs Heimat.Bayern“.

Oberbayern Nord: 2. Mai 2022 Altes Stadttheater Eichstätt
Oberpfalz: 4. Mai 2022 Kultur- und Veranstaltungszentrum Tirschenreuth
Schwaben: 9. Mai 2022 Rathaus Augsburg
Niederbayern: 16. Mai 2022 Altes Rathaus Passau
Unterfranken: 20. Mai 2022 Bayerische Staatsbad Bad Kissingen
Mittelfranken: 23. Mai 2022 Heimatministerium Nürnberg
Oberbayern Süd: 24. Mai 2022 Königliches Kurhaus Bad Reichenhall
Oberfranken: 30. Mai 2022 Fichtelgebirgshalle Wunsiedel

Die Anmeldung bzw. Bewerbung zu den Regionalkonferenzen erfolgt über das Portal unter www.heimat.bayern/zukunftsdialog. Für eine faire Vergabe werden die begrenzten Teilnehmerplätze im Losverfahren vergeben.
Alle Bürgerinnen und Bürger können sich – unabhängig von einer Teilnahme an der Veranstaltung vor Ort – über das Portal online unter www.heimat.bayern/zukunftsdialog einbringen, Themen benennen und gewichten sowie Fragen stellen, die in den weiteren Prozess einfließen.
Parallel zu den Regionalkonferenzen besteht die Möglichkeit, an der großen bayernweiten Bürgerumfrage „Heimatspiegel Bayern 2022“ mitzumachen. Das Heimatministerium erhebt damit die gefühlte Lebensqualität und das individuelle Empfinden unserer Einwohner zu verschiedenen Heimatthemen. Ziel ist, das künftige Handeln noch stärker an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort auszurichten. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!

Die Umfrage wird vom 16. März bis 31. Mai 2022 durchgeführt. Interessierte können den Umfragebogen direkt im Internet unter www.heimat.bayern/heimatspiegel ausfüllen und abschicken oder den ausgefüllten Bogen auf dem Postweg an das Heimatministerium einsenden. Die Ergebnisse der Befragung werden anonymisiert erfasst und dienen der ministeriumsinternen Verwendung für den weiteren Zukunftsdialog sowie künftige Maßnahmen und Entscheidungsprozesse. Als Dankeschön fürs Mitmachen pflanzt das Heimatministerium für die ersten 1.000 Rückläufe gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten je einen Baum im Rahmen des Umbaus der Wälder zu klimatoleranten Mischwäldern und verlost drei Familien-Jahreskarten der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung.
Wir laden Sie und die Menschen in Ihrer Gemeinde ein, bei der Gestaltung und Entwicklung unserer Heimat Bayern mitzumachen und bitten um Ihre Mithilfe: Unterstützen Sie den Bürgerdialogprozess und insbesondere auch die Bürgerumfrage des Heimatministeriums „Heimatspiegel Bayern 2022“ indem Sie die Beteiligungsmöglichkeit in Ihrer Gemeinde bekannt machen.
Weitere Informationen zum „Zukunftsdialog Heimat.Bayern“ finden Sie im Internet unter www.heimat.bayern/zukunftsdialog. Der Prozess wird auch auf Facebook begleitet unter „Zukunftsdialog Heimat.Bayern“.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und Unterstützung!


Mit freundlichen Grüßen


Michaela Kaniber, MdL, Bayer. Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Albert Füracker, MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen und für Heimat

Perspektive für Neubauten schaffen

Die Märzsitzung des Gemeinderats Krummennaab begann anders als gewohnt:  in ihrer Ansprache verwies die erste Bürgermeisterin Marion Höcht auf die Wichtigkeit eines Lebens in Freiheit und der damit verbundenen Freiheit, seine Meinung äußern zu können. Dies seien Güter, die in den heutigen Tagen wichtiger seien denn je. Sie dankte allen Ehrenamtlichen der Gemeinde, die über kurzfristig organisierte Hilfsaktionen den Menschen in der Ukraine helfen und verwies auch auf den weiteren Zusammenhalt der Mitbürger und die Solidarisierung mit der Ukraine.

Anschließend erläuterte Stadtplaner Bernhard Bartsch aus Sinzing den anwesenden Gemeinderäten den alten Bebauungsplan für den Gemeindebereich Krummennaab „West“. Dieser sei aus den 1960er Jahren und müsste mit Blick auf die Ausweisung neuer Baugrundstücke überarbeitet werden. Ausführlich stellte er dar, wie neue Baugebiete gestaltet werden, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Grundlegend sei hierbei eine möglichst hohe Flexibilität durch großzügige Baufenster für neue Grundstücke und die Aufhebung des Bebauungsplans für bereits bebaute Flächen. Schnell waren sich die Räte einig, dass sie diesen Optionen zustimmen. Sobald die genauen Inhalte des neuen Bebauungsplans dargelegt werden können, werden diese auch für die Bevölkerung bekannt gegeben.

Neben einem neuen Bebauungsplan beauftragte das Gremium unter Vorbehalt die Firma Reitz aus Düren mit der zweiten Phase der Kanalsanierung in der Gemeinde Krummennaab. Diese hatten das wirtschaftlichste Angebot abgegeben, wobei Bürgermeisterin Höcht mitteilte, dass dies sogar deutlich günstiger ausfiel als vorab erwartet. Bevor die Firma endgültig beauftragt werden könne, seien jedoch noch ein paar Sachverhalte in einem Bietergespräch zu klären. Um dann jedoch sofort mit den Baumaßnamen starten zu können, sprachen sich die Räte bereits jetzt für die Firma Reitz aus. Auch die Wohnungseingangstüren und ein defektes Fenster im gemeindlichen Mietshaus in der Dr.-Höcht-Straße werden erneuert. Den Zuschlag erhielt hier die Firma Müller aus Krummennaab. Erfreut zeigte sich die Rathauschefin über einen weiteren Bauantrag. Einstimmig erteilten die Räte ihr Einvernehmen zum Anbau an ein bestehendes Wohngebäude in Thumsenreuth und freuten sich über den immer noch anhaltenden Bauboom.

Auch die Gemeinde selbst plant einen gemeindlichen Neubau. Der neu entstehende Bauhof am Rande des Bürgerparks soll zeitnah realisiert werden. Da man sich für eine Abweichung bei der Dachneigung von 42 auf 30 Grad entschied, steht derzeit noch die Genehmigung durch das Landratsamt Tirschenreuth aus. Anschließend soll auch hier schnellstmöglich mit der Ausschreibung und der Realisierung des Baus begonnen werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschloss der Gemeinderat eine Beschränkung der Kreditaufnahme im Haushaltsjahr 2022, welche bei maximal 100% liegt. Um weiterhin Stabilisierungshilfe beantragen zu können und bereits erhaltene Gelder nicht zurückzahlen zu müssen, sei eine Deckelung der Ausgaben nötig. Zudem entschlossen sie sich, dass bestehende Haushaltskonsolidierungskonzept fortzuschreiben und alle Einsparmaßnahmen genau zu überprüfen. Dies sei beispielsweise schon durch den Wegfall der Bezuschussung von energiesparenden Maßnahmen Privater umgesetzt worden. So soll der Ausgabenanstieg im kommunalen Haushalt auf ein Mindestmaß zurückgefahren und Neuverschuldungen nach Möglichkeit vermieden werden. Zudem stellt die Gemeinde auch für das Jahr 2022 einen Antrag auf Stabilisierungshilfe.

Da auch die Kosten für die Entsorgung des angelieferten Grünguts steigen, wird der Preis für die Jahreskarten mit Beginn der neuen Saison auf 40 Euro festgesetzt. Ab dem 30.03.2022 können Grüngutabfälle wieder mittwochs zwischen 17 und 19 Uhr und samstags zwischen 14 und 17 Uhr am Container nahe des Fußballplatzes abgegeben werden.

Im Punkt „Verschiedenes“ hatten sich noch einige Themen angesammelt, die nacheinander vorgestellt wurden. Die von den Gemeinderäten eingereichten Vorschläge zur Kleinförderprojekten durch den Landkreis wurden bereits gesichtet und als zwei Ideen weitergeleitet. Für die „Bankerlrunde“ rund um das Dorf werden fünf weitere Ruhebänke vorgeschlagen. Zudem wünschten sich die Räte drei Picknickgarnituren für den Bürgerpark, die dann gegebenenfalls auch über den entstehenden Dorfladen versorgt werden könnten. Auch eine Ferienprogrammlizenz soll im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Reuth erworben werden. Hierbei handelt es sich um eine Onlineanmeldeplattform, über die die Gemeinden Krummennaab und Reuth die Anmeldung für das Ferienprogramm abwickeln können. Dies entlaste das Bürgerbüro deutlich. Jugendbeauftragter Andreas Heinz berichtete zudem, dass sich bereits einige Jugendliche gemeldet hätten, die bei der Gestaltung des neuen Jugendtreffs zwischen Fußball- und Tennisplatz mitwirken möchten. Sobald es das Wetter zulässt, seien hier die ersten Arbeiten geplant. Auch die Dorfladengruppe berichtete von mittlerweile regelmäßig stattfindenden Treffen. Die Umbauarbeiten seien bislang gut gelaufen, sodass Anfang April eine Art „Tag der offenen Tür“ stattfinden könne, um der Bevölkerung den Baufortschritt zeigen zu können. Schön wäre hier, wenn sich noch einige Gesellschafter finden würden.

Die Sitzung wurde von einer eindringlichen Bitte an die Bevölkerung abgerundet. Die Besucher der gemeindlichen Friedhöfe sind aufgefordert, ihren Plastikmüll mit nach Hause zu nehmen und diesen nicht im Grüngutabfall vor Ort zu entsorgen. Dies verursache enorme Kosten bei der Entsorgung, die sonst möglicherweise durch die Erhöhung der Satzungsgebühren umgelegt werden müssten. Für die Reste der Grablichter seien separate Mülltonnen vorhanden.

An alle Familien, die einen Pflegefall haben

Für nicht wiederverwendbare Pflegehilfsmittel (Unterlagen, Schutzschürzen, Gummihandschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel & Co.) zahlen die Krankenkassen 40 € / Monat (Pflegepaket).

Sprechen Sie mit Ihrer Kasse und Ihrem Versorger. Informieren Sie bitte auch Ihnen bekannte Pflegepersonen, die diesen Aushang nicht gelesen haben.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Info gedient zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

Angela Haderer
Behindertenbeauftragte der Gemeinde Krummennaab

zu erreichen unter:
AH-BehindBA-Kru[at]Kabelmail.de
Tel. 09682-8069313

Eisstock-Verleih

Liebe  Bürger,

das Eisstockschießen gehört zum bayerischen Winter wie der Kastanienbaum in den Biergarten. Der gemütliche Geschicklichkeitssport findet immer mehr Anklang.

Die Gemeinde hat in 2021 die Eisstockbahn gebaut und die Vereine haben die dazu notwendigen, jedoch auch teuren, Eisstöcke gekauft. 10 Stück, die nun ausgeliehen werden können.

So kann jeder ausprobieren, ob der Eisstocksport ihm gefällt. In der Gruppe ist es ein Riesenspaß, wenn um die Nähe zur Daube gekämpft wird.

Es können auch Eisstöcke für Kinder ausgeliehen werden.

Wo kann der Eisstock ausgeliehen werden?

Von Montag – Freitag:  Rathaus Krummennaab zu den bekannten Öffnungszeiten.

Samstag/Sonntag:        Nur nach Anmeldung bis Freitag-Mittag im Rathaus !

                                      Ausgabe:    Am Samstag um 13:00 Uhr am Rathaus.

                                      Rückgabe:  Am Samstag um 18:00 Uhr am Rathaus

                                                    ( Montagmorgen bei Verleih von 2 Tagen)

Gebühr:                        3,- Euro/ Stock und Tag

                                           (Für Schäden haftet der Entleiher)

Weihnachtswünsche und Ehrungen in der Dezembersitzung

Im Anschluss an die letzte öffentliche Gemeinderatssitzung konnten verdiente Bürger der Gemeinde geehrt werden.

„Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Corona eine Zerreißprobe für unsere Gesellschaft, für das Miteinander und für die Toleranz wird,“ so Rathauschefin Marion Höcht in ihren Weihnachtsgrüßen an die Bevölkerung. In der letzten Sitzung des Gemeinderates dürfen die Fraktionen traditionell ihre Weihnachtswünsche an die Bevölkerung richten. Wie Höcht zunächst weiter ausführte, habe sie nicht gedacht, dass uns Corona noch solange begleiten werde, aber Jammern darüber helfe nicht. In ihren Worten zum Jahresende bedankte sie sich vor allem bei den vielen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit großer Leidenschaft in den vielen Vereinen, Projekten und Aktivitäten der Gemeinde eingebracht haben. Ein Dank ging auch an ihre Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat, ihren Bürgermeisterkollegen, dem Rathaus- und Bauhofteam, an die vier Beauftragen der Kommune, den beiden in der Gemeinde tätigen Pfarrern, den Partnern der Gemeinde sowie an alle Vereine, die gemeinsam anpacken, um die Gemeinde lebens- und liebenswert zu machen. Wolfgang Bauer, Fraktionssprecher der SPD, schloss sich Höchts Ausführungen an. Er stellte knapp die erfolgreichen Bautätigkeiten des vergangenen Jahres heraus und hoffte, dass das Leben in den Vereinen im nächsten Jahr wieder aktiver gestaltet werden könne. Auch von Seiten der Freien Wähler wurde vor allem die Aufbruchsstimmung im Ort für das neu angebrochene Jahrzehnt in den Mittelpunkt gestellt. Zusammenfassend resümierte Andreas Heinz (Fraktionssprecher CSU), dass die Gemeinde auf ein, wenn auch anstrengendes, aber durchaus erfolgreiches Jahr 2021 zurückblicken könne. „Unsere Projekte haben Fahrt aufgenommen,“ fügte er hinzu. Der gesamte Gemeinderat wünschte der Bevölkerung ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und für das neue Jahr Mut, Zuversicht und Gesundheit.

Abschließend wurden verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihre soziale Arbeit und ihr Engagement geehrt. Dieses Engagement habe eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie für die Stärkung demokratischer Werte und Haltungen, so Bürgermeisterin Höcht in ihrer Ansprache. Ehrenamtliche schenkten ihre Zeit, ihr Können, ihre Zuwendung und Kraft. Dies verdiene höchsten Respekt. Mit dem silbernen Ehrenzeichen der Gemeinde wurden neben Angela Haderer auch Bernhard Dagner für sein berufliches Schaffen und den Erhalt der Mannl-Villa ausgezeichnet. Haderer hatte im letzten Jahr das neue Amt der Behindertenbeauftragten in der Gemeinde übernommen, um anderen mit ihrer enormen Erfahrung in Bezug auf Pflege, Unterstützung und Förderung im Bedarfsfall unter die Arme zu greifen. Dagner hatte vor Jahren eines der ältesten und schönsten Häuser der Gemeinde gekauft und mit viel finanziellem und persönlichem Einsatz restauriert; nun ist es das einzige sichtbare „Überbleibsel“ der über 100-jährigen Porzellangeschichte des Dorfes. Ein Ehrenzeichen in Gold ging zudem an Max Sieder Junior für sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik und in den Vereinen. Für Sieder sei die Entwicklung der Gemeinde über sein Amt als Siedlervorstand hinaus eine Herzensangelegenheit. Ebenfalls ein Ehrenzeichen in Gold erhielt Gottfried Wenning für seine jahrzehntelange Arbeit in den Vereinen und die Arbeit als Kassier und Schatzmeister der Siedlergemeinschaft. „Ein Tausendsassa“, so beschrieb die Bürgermeisterin Franz-Josef Rötzer, der, neben seiner Tätigkeit als zuverlässiges Mitglied im Posaunenchor und bei der musica de Chiesa, die Bevölkerung auch bei etlichen Festen der Gemeinde musikalisch erfreute. Zudem engagierte sich „unser Sepp“, wie Höcht ihn nennt, in der katholischen Pfarrgemeinde und „übernahm schon mal den Part als Heiliger Martin hoch zu Pferd“. Auch er erhielt das Ehrenzeichen in Gold für sein ehrenamtliches, politisches und soziales Engagement – „kurz, für sein Lebenswerk in der Gemeinde“.

Zuletzt erhielt Reinhard Naber, dritter Bürgermeister der Gemeinde Krummennaab, die zweithöchste Ehrung der Gemeinde, die Bürgermedaille in silber. Naber sei aus der Kommunalpolitik und der Pfarrgemeinde nicht wegzudenken. Seit Jahrzehnten sei er in vielen Vereinen nicht nur Mitglied, sondern in unterschiedlichen Funktionen tätig. Seit über 25 Jahren vertritt er die Bürgerinnen und Bürger im Gemeinderat, davon 12 Jahre als zweiter Bürgermeister und seit 2020 als dritter Bürgermeister. „Das Rathaus ist dein zweites Zuhause,“ merkte Höcht in ihren persönlichen Worten an ihren Stellvertreter an. Ihr Dank ging daher auch an Nabers Ehefrau Monika, die seine Aufgaben und Aktivitäten stets unterstützt und an seiner Seite steht.

Bauboom in Krummennaab weiter fördern

In seiner Weihnachtssitzung ging es im Gemeinderat Krummennaab erneut um einige Bauprojekte im Gemeindegebiet.

„Schaffe, schaffe, Häusle bauen, – so lautete in diesem Jahr bereits ein Artikel, der über unsere Gemeinde veröffentlicht worden ist,“ freut sich Marion Höcht in der letzten Gemeinderatssitzung dieses Jahres. „Bereits die Überschrift des Berichtes zeigte, dass sich in Krummennaab einiges tut, und das ist auch gut so,“ so die Rathauschefin weiter. Auch in der Dezembersitzung konnte das Gremium rund um Höcht zwei weiteren Bauanträgen einstimmig zustimmen. Da die Gemeinde nun über keine eigenen Grundstücke mehr verfüge, beauftragten die Räte den Landschaftsarchitekten Bartsch aus Sinzing mit der Änderung des Bebauungsplans im Gemeindegebiet „Krummennaab West“. Wie Bauamtsleiter Gerhard Streibelt den Anwesenden in seinen Ausführungen mitteilte, sei der Bebauungsplan zwischen der J.-B.-Lehner-Straße und dem Waldfriedhof über 50 Jahre alt und beinhalte relativ strikte Vorgaben aus den 70er Jahren. Baugebiete seien in diesem Bereich jedoch möglich, da das Baurecht bereits auf großen Teilen der Flächen eingetragen sei. „Wenn diese Flächen angekauft werden können, sollte der Bebauungsplan schon an die aktuellen Bauvorschriften und derzeitige Bautechniken angepasst sein. Dann könnte man im Fall der Fälle direkt mit der Ausweisung eines neuen Baugebietes beginnen,“ so Streibelt weiter. Natürlich handle es sich hier um eine „Wette auf die Zukunft“, aber das Gremium war sich einig, dass die Gemeinde für die Zukunft gerüstet sein müsse, da nach wie vor Anfragen von Bauwilligen bei der Verwaltungsgemeinschaft eingingen.

Ein weiteres Bauvorhaben der Gemeinde soll im nächsten Jahr realisiert werden: für die Planung des neuen kommunalen Bauhofes vergaben die Räte die Planungen das das Architektenbüro Hans Stangl aus Bernstein. Zudem erging eine Vorabinformation an die Bevölkerung über die Anpassung der Beitrags- und Gebührensatzung zur Wasserabgabesatzung und zur Entwässerungssatzung, die voraussichtlich rückwirkend ab dem 01.01.2022 angepasst werden sollen.

Für den neuen Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Krummennaab ist zudem die Anschaffung einer Abgasabsauganlage erforderlich. Die Floriansjünger hatten hierfür bereits vorab Angebote angefordert und die Vor- und Nachteile der einzelnen Angebote schriftlich eingereicht. Das Gremium entschied sich für das wirtschaftlichste Angebot der Firma Blaschke, deren Angebot minimal teurer sei als die beiden weiteren Angebote. Diese Favorisierung komme jedoch dadurch zustande, da hier ein pneumatisches System und damit eine bessere Technik angeboten werde. Zudem erteilte der Gemeinderat der Firma Abel & Käufl aus Landshut den Auftrag zur Sirenenumrüstung der drei gemeindlichen Feuerwehrsirenen. Diese Umrüstung auf eine digitale Alarmierung sei wegen der künftigen Abschaltung des Analogfunks nötig. Abschließend beschloss das Gremium noch die Bezuschussung der Jugendarbeit in den örtlichen Vereinen mit einer Gesamtsumme von 3.500 Euro.

Landkreis fördert Mehrwegwindeln

Zuschuss von bis zu 100 Euro pro Kind möglich / „Hoffnung, dass viele das Angebot nutzen“

Schon gewusst?! Durch den Einsatz von Wegwerfwindeln entsteht pro Kind ein Müllberg von über einer Tonne!

Bei der Verwendung von Mehrwegwindeln dagegen vermeidet man nicht nur jede Menge Abfall, sondern man spart sich bis zum „Trockensein“ Ihres Kindes bares Geld. Da die Anschaffung von Mehrwegwickelutensilien jedoch oftmals teuer ist, unterstützt der Landkreis Tirschenreuth Eltern einmalig mit einem Zuschuss von 50% der Anschaffungskosten, max. 100 € jedoch pro Kind. Den Beschluss fasste der Kreisausschuss bereits Ende Oktober. „Wir hoffen, dass viele Familien dieses Angebot nutzen“, so Landrat Roland Grillmeier. 

Erstattungsfähig sind alle Kosten, die ab dem 01.01.2021 angefallen sind. Eine Antragstellung ist bis zur Vollendung des zweiten Lebensjahres des Kindes möglich. Weitere Informationen zur Förderung finden Sie hier: https://www.kreis-tir.de/fachbereiche/abfall-entsorgung/formulare/

Das Antragsformular:

Denken Sie über einen Windelwechsel nach? Weitere Informationen erhalten Sie jederzeit beim Abfallwirtschaftszentrum des Landkreises (09633/923193-21).